Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer verstirbt auf der A3
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Würzburg erleben
24. Juli 2018

Polizei auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
Nachdem es bereits am Montagnachmittag auf der A7 bei Werneck zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang gekommen war, hat sich am Dienstagmorgen ein ähnlich gelagerter Verkehrsunfall auf der A3 ereignet. Erneut verlor ein Lkw-Fahrer sein Leben, nachdem er an einem Stauende auf einen Sattelzug aufgefahren war. In diesem Fall erfolgt die Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried.
Stauende übersehen
Der aktuelle Verkehrsunfall ereignete sich kurz nach 09.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Würzburg/Randersacker. Ein Klein-Lkw mit hessischer Zulassung war auf der rechten Spur in Richtung Frankfurt unterwegs, als er offenbar das Stauende übersah und mit großer Wucht auf das Heck eines bereits stehenden Sattelzugs auffuhr. Das Führerhaus des auffahrenden Lkw wurde so stark beschädigt, dass der Fahrer noch an Ort und Stelle verstarb. Der Mann am Steuer des polnischen Sattelzugs kam mit leichten Verletzungen davon.
Sachverständiger vor Ort
Mehrere Streifenbesatzungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried befinden sich an der Unfallstelle und sind mit der Unfallaufnahme betraut. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Im Einsatz befinden sich zudem der Rettungsdienst, ein Notarzt, die Autobahnmeisterei und die Freiwilligen Feuerwehren aus Rottendorf und Biebelried.
Zur Stunde sind auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt die beiden rechten Fahrspuren blockiert. Der Verkehr fließt auf der linken Spur langsam an der Unfallstelle vorbei. Dennoch bildete sich nach dem Verkehrsunfall rasch ein kilometerlanger Rückstau.
Rettungsgasse bilden!
Neben dem Klein-Lkw muss auch der Auflieger des polnischen Gespanns von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Da sich nach wie vor Einsatzkräfte auf der Anfahrt befinden, werden die Verkehrsteilnehmer darum gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden bzw. diese aufrecht zu erhalten (Stand: 11.20 Uhr).
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

