Erhöhte Waldbrandgefahr in Unterfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtung an

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25. Juli 2018

In Zeiten höchster Waldbrandgefahr ist das SEF innerhalb von zwei Minuten abflugbereit. Foto: Regierung von Unterfranken / Flugbereitschaft Unterfranken
SEF_Flugbereitschaft

In Zeiten höchster Waldbrandgefahr ist das SEF innerhalb von zwei Minuten abflugbereit. Foto: Regierung von Unterfranken / Flugbereitschaft Unterfranken

Die seit Monaten auch in Unterfranken anhaltende andauernde strukturelle Trockenheit in Verbindung mit hochsommerlichen Tageshöchsttemperaturen bei sehr langer Sonnenscheindauer hat sich zwischenzeitlich in eine veritable Dürreperiode gewandelt. Die Regenschauer des vergangenen Wochenendes waren ein Tropfen auf den heißen Stein. Diese Woche mit einer richtigen Hitzewelle führt am kommenden Wochenende wieder zu hoher Waldbrandgefahr in ganz Unterfranken.

Erhöhte Waldbrandgefahr in Unterfranken

Für den morgigen Donnerstag ist für fast den gesamten Regierungsbezirk sogar sehr hohe Waldbrandgefahr vorhergesagt. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken am Donnerstag, 26.07.2018 und von Samstag, 28.07 2018 bis Sonntag, 29.07.2018 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Foto: Pascal Höfig

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (am Donnerstag und Samstag von Mainbullau aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt ge-nutzt (am Donnerstag und Samstag von Schweinfurt-Süd aus).

Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Ver-kehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Weiteres Einsatzflugzeug

Wegen der lokal sehr hohen Waldbrandgefahr im Bereich Bayerischer Untermain steht seit 23.07.2018 – zunächst für diese Woche – ein zweites Schnelles Einsatzflugzeug vom
Stützpunkt Mainbullau aus zur Verfügung.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Brandgefahr besteht auch im offenen, nicht abgeschatteten Gelände, etwa auf abgeernteten Getreidefeldern oder Flächen mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Bewuchs.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungs-staffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

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