Biker stürzt auf A3 nach Kollision mit Laster: Autobahnpolizei stoppt geflüchteten Verursacher
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Würzburg erleben
26. Juli 2018

Polizei auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
Am Mittwochmorgen ist ein junger Motorradfahrer nach einer Kollision mit einem Laster auf der A 3 bei Randersacker (Lkr. Würzburg) gestürzt und dabei – zum Glück nur – leicht verletzt worden. Der Verursacher fuhr weiter, wurde aber von der Autobahnpolizei wenig später gestoppt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.
Biker verletzt
Gegen 07:45 Uhr überholte der 18-jährige Biker mit seiner Kawasaki auf dem mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung Frankfurt mehrere Laster. Etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Randersacker scherte vor ihm plötzlich ein Sattelzug nach links aus, obwohl dort das Überholen für den Schwerverkehr verboten ist. Der junge Motorradfahrer bremste sofort, stieß aber trotzdem mit dem Vorderrad gegen den Unterfahrschutz des Aufliegers. Er stürzte. Mann und Maschine kamen auf dem rechten Fahrstreifen zum Liegen. Nachfolgende Laster konnten rechtzeitig anhalten. Der junge Mann verletzte sich dabei leicht und kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Sein Motorrad wurde abgeschleppt. Der Verursacher fuhr jedoch weiter.
Detaillierte Zeugenhinweise
Aufgrund detaillierter Zeugenhinweise zum Verursacherfahrzeug gelang es Beamten der Autobahnpolizei den Sattelzug aus dem Verkehr zu fischen. Gegen den 50 Jahre alten Fahrer wurde unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Da er keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er für die zu erwartende Strafe eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

