100 % überladen: Lkw-Gespann quält sich über A3

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16. Oktober 2018

Mehrere Fahrer wurden wegen "Gaffen" zur Rechenschaft gezogen - Einsicht? Fehlanazeige Foto: Rene Engmann
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Mehrere Fahrer wurden wegen "Gaffen" zur Rechenschaft gezogen - Einsicht? Fehlanazeige Foto: Rene Engmann

Am Montagmittag haben Beamte der VPI Würzburg-Biebelried auf der A3 bei Kist (Lkr. Würzburg) ein völlig überladenes Lkw-Gespann aus dem Verkehr gezogen.

Balkongeländer und Treppen geladen

Gegen 12:15 Uhr fiel Beamten der Autobahnpolizei ein Klein-Lkw mit Anhänger auf, der äußerst langsam fuhr und sie hatten den Verdacht, dass das Fahrzeug mit polnischer Zulassung wohl überladen war. Sie lotsten das Gespann, auf dem Balkongeländer und Treppen aus Metall geladen waren, zu einer Waage. Dort stellten sie fest, dass der 36-jährige Fahrer viel zu viel sowohl auf seinen 3,5-Tonner als auch auf den offenen Anhänger gepackt hatte.

Zusammen wogen der Lkw und der Anhänger 16.600 Kilogramm; 7.000 Kilogramm für das gesamte Gespann waren erlaubt. Die Anhängelast des Zugfahrzeugs war um fast 100 Prozent und die zulässige Gesamtmasse des Gespanns noch weit höher überschritten.

Das Fahrzeug musste abgestellt werden. Der Fahrer, der keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste für das zu erwartende Bußgeld einen hohen dreistelligen Betrag hinterlegen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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