Ein Sockenschwein sorgt für Wirbel in Mainfranken

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26. Oktober 2018

Das Sockenschwein sorgt für zahlreiche Klicks. Foto: Screenshot des Videos
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Das Sockenschwein sorgt für zahlreiche Klicks. Foto: Screenshot des Videos

Über 2,5 Millionen Klicks für ein Video made in Unterfranken: Das Sockenschwein, wie das Video heißt, ist eigentlich eine Werbung der Firma Otto, aber macht jetzt die Städte Schwanberg, Rödelsee und Iphofen im Landkreis Kitzingen berühmt in ganz Deutschland.

https://youtu.be/_S201KxuLYk

Rund fünf Minuten dauert der Film und handelt vom Waschmaschinen-Installateur Thomas Göbel, der mit seinem Schwein, Socken in Waschmaschinen aufspürt. Das Schwein hat natürlich keine übernatürliche Fähigkeiten, die Menschen kann Göbel aber dennoch ein wenig an der Nase herumführen. Das kann er sogar so gut, dass er sich mit dem eingenommenen Geld einen Lamborghini leisten konnte.

„Das war ein Mordsaufwand.“

Die Dreharbeiten im Landkreis Kitzingen dauerten rund 2 1/2 Tage. Die Mainpost sprach mit Tilo Brönner, der Bäckermeister in Iphofen, in dessen Bäckerei Martin Maria Eschenbach alias Thomas Göbel vor rund fünf Wochen saß. „Acht Stunden haben die Dreharbeiten gedauert“, so Brönner. „Das war ein Mordsaufwand.“ Dass das kleine Schweinchen so auf Sprühsahne abfährt, wurde übrigens erst bei den Dreharbeiten bemerkt. Der Bäckermeister Brönner erzählt der Main Post weiter, dass viel Material, welches gedreht wurde gar nicht im Film aufgetaucht ist. Kleine Szenen wurden oft bis zu zehnmal eingesprochen.

Der Lamborghini düst im Werbespot durch Unterfranken. Foto: Screenshot Video

Der Lamborghini düst im Werbespot durch Unterfranken. Foto: Screenshot Video

Das ganze Dorf war involviert

Sowohl der Schauspieler Martin Maria Eschenbach als auch der Regisseur Sven Werner Combe stammen beide aus Mainfranken, letzterer hat sogar persönlich beim Rödelseer Bürgermeister Burkard Klein angerufen, um sich zu versichern, dass es genügend Drehorte in seiner fränkischen Heimat gebe. Beim Bürgermeister und bei dessen Mutter wurden zwei Szenen gedreht, die dritte bei Martin Wandler. Dieser erzählte der Mainpost, „Ich hab‘ so eine schöne Kellerbar, das hat der Produzentin anscheinend gut gefallen.“.

Mit dem Lamborghini durch Schwanberg

Und nicht nur die Kellerbar hat der Produzentin gut gefallen, auch Wandler durfte als Statist im Film mitwirken. Er liegt auf der Couch als Thomas Göbel mit seinem Schweinchen im Haus auftaucht. Und eine ganz besondere Erfahrung durfte Wandler auch noch miterleben: einmal durch Schwanberg mit dem Lamborghini fahren. Auch Wochen später erinnert er sich noch gerne an die Dreharbeiten.  „Und der Film“, sagt er der Mainpost. „Der ist wirklich witzig geworden.“

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