Ab wann darf man sich eigentlich weihnachtlich einstimmen?
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Würzburg erleben
8. November 2018

Die Domstraße zur Weihnachtszeit. Foto: Pascal Höfig
Bald ist es wieder so weit: die schöne Weihnachtszeit steht vor der Tür. Das Plätzchennaschen und Geschenkeshoppen im Lichterglanz der Stadt können einige gar nicht erwarten und beginnen deshalb bereits ungeduldig einige Wochen vor dem Advent damit. Doch wann genau ist es eigentlich angemessen, sich auf die schönste Zeit im Jahr einzustimmen?
Süßigkeiten bereits seit September im Regal
Spekulatius, Lebkuchen und Zuckerstangen – noch vor Beginn des Herbstes konnte man sich in Würzburgs Supermärkten schon im September damit eindecken. Hier bilden sich zwei Gruppen: die einen, die die Weihnachtstradition wahren wollen und strickt dagegen sind, vor dem 1. Advent nur einen Keks anzurühren, und die anderen, die es kaum erwarten können, ihren ersten Lebkuchen des Jahres in die Hände zu bekommen. Letztere dürfen sich Sätze wie „Schäm dich“ anhören und verdrücken die Weihnachtsleckereien heimlich und allein.
Sorgenfreies naschen zum 1. Advent
Naht dann die letzte Novemberwoche und der Countdown zum 1. Advent läuft bereits, ist das heimliche futtern endlich vorbei und man kann sich auch mal in Gesellschaft anderer einen Dominostein gönnen, ohne sich rechtfertigen zu müssen.
Auch Plätzchen backen sich nicht von selbst: Würzburgs Omas beginnen schon traditionell im November, damit auch alle gut in der Adventszeit versorgt sind. Dabei werden die Keksdosen in die Speisekammer verbannt – und pünktlich zum Adventssonntag wieder herausgeholt.

Plätzchen Backen. Foto: Pascal Höfig
Dekoriert wird frühestens Ende November
Neben zahlreichen Halloweenartikeln finden sich im Oktober auch schon einige erste Weihnachtedekorationen in den Geschäften Würzburgs. Dekoriert wird Zuhause allerdings erst mal nicht – das macht man in Deutschland eher Anfang Dezember. Die Amerikaner sind hierbei viel extremer und beginnen mit der oft überladenen Dekoration des Hauses schon Mitte November. Das wäre den meisten Deutschen zu früh und auch in Würzburg findet man Mitte November, mit einigen Ausnahmen natürlich, noch kein dekoriertes Haus.
Oh Tannenbaum
Bereits Mitte November wurde letztes Jahr der große Weihnachtsbaum am Marktplatz aufgestellt. Der Tannenbaumverkauf startet allerdings frühestens im Dezember und das ist auch sinnvoll so – schließlich möchte man zu Weihnachten ja einen wunderschön grünen Baum bewundern und nicht die Geschenke unter trockenen Nadeln vorfinden.

Weihnachtsbaumverkauf. Foto: Pascal Höfig
Würzburgs Innenstadt erstrahlt im Weihnachtsglanz
Woran merkt man in Würzburg, dass es weihnachtet? Richtig, an der Dekoration in der Innenstadt. Denn wenn man durch die Stadt geht, kommt man an der Weihnachtbeleuchtung, die sich quer durch die Innenstadt zieht, nicht vorbei. Ende November wird diese wieder aufgehängt und lässt Würzburg im Weihnachtsglanz erstrahlen.

Die Domstraße zur Weihnachtszeit. Foto: Pascal Höfig
Weihnachtsmarkt sorgt für Stimmung
Glühweintrinken, Leckereien genießen und nebenbei durch die weihnachtlichen Stände stöbern: der Würzburger Weihnachtsmarkt öffnet wieder am 30. November und lädt zum weihnachtlichen Beisammensein ein. Spätestens hier kann man sich wunderbar und ganz legitim offiziell auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Symbolbild Weihnachtsmarkt Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Adventszeit zur Orientierung
Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich einfach am 1. Advent orientieren. Denn hier ist es weder zu früh noch zu spät, sich auf Weihnachten einzustimmen und das große Dekorieren und Backen zu beginnen. Dieses Jahr fällt der 1. Adventssonntag auf den 2. Dezember.
Generell muss jeder für sich selbst bestimmen, wann die persönliche Weihnachtszeit beginnt, am Schönsten ist es aber, den Würzburger Weihnachtszauber gemeinsam zu genießen.

