Würzburger Dr. Josef Schuster erneut Zentralrats-Präsident der Juden

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26. November 2018

Dr. Josef Schuster aus Würzburg ist erneut zum Präsident des Zentralrats der Juden gewählt worden. Foto: Pascal Höfig
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Dr. Josef Schuster aus Würzburg, Präsident des Zentralrats der Juden. Foto: Pascal Höfig

Der Würzburger Arzt Dr. Josef Schuster wurde am gestrigen Sonntag in Frankfurt einstimmig zum Zentralrats-Präsidenten der Juden gewählt und verlängert somit seine Amtszeit um weitere vier Jahre. Der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt gratuliert in einem Statement: „Ich freue mich außerordentlich, dass Dr. Schuster für eine weitere Amtszeit als Präsident des Zentralrates der Juden wiedergewählt worden ist. Ich schätze Dr. Schuster, der sich für eine moderne, zeitgemäße Gedenkkultur einsetzt. Er bezieht dabei offen und klar Stellung – nicht nur gegen jede Form von Antisemitismus. Und ich freue mich, dass er bei all seinem überregionalen Engagement immer seiner Heimat Würzburg verbunden geblieben ist.“

Für ein weltoffenes Deutschland

Laut dem Tagesspiegel steht Schuster für eine sichere jüdische Zukunft in Deutschland und will weiterhin gegen „bedenkliche gesellschaftliche Entwicklungen“ vorgehen. Wichtig ist ihm ein tolerantes und weltoffenes Deutschland. Auch den aufsteigenden muslimischen Antisemitismus und die Integrationsprobleme kritisiert Schuster, ohne dabei den Flüchtlingen oder den Muslimen als Gruppe zu Nahe zu treten. Doch nicht nur das Thema Judenfeindlichkeit wird behandelt; auch die Islamfeindlichkeit in Deutschland findet bei ihm Anklang, so der Tagesspiegel. Schuster kann nun mit der Verlängerung seiner Amtszeit angefangene Projekte weiter leiten und weiterhin in seinem Amt wirken.

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