Aktionswoche „Fahrradbeleuchtung“: Fast jeder zweite Radler mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs

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Würzburg erleben

28. November 2018

Polizeibeamter bei einer Verkehrskontrolle. Foto: Pascal Höfig
Polizei_Fahrrad

Polizeibeamter bei einer Verkehrskontrolle. Foto: Pascal Höfig

Im Jahr 2017 wurden im Würzburger Stadtgebiet 241 Verkehrsunfälle mit Radfahrer registriert. An 130 Unfällen, war der Radfahrer schuldhaft beteiligt. Verletzt wurden 204 Fahrradfahrer.

Neben anderen Ursachen sind fehlende bzw. mangelhafte Beleuchtungseinrichtungen an Fahrrädern immer wiederkehrend Ursache für Verkehrsunfälle oder Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer im Stadtgebiet Würzburg.

Ein Fahrrad in der Sanderstraße. Foto: Pascal Höfig

Ein Fahrrad in der Sanderstraße. Foto: Pascal Höfig

Aufgrund dessen führte die Würzburger Polizei in der Innenstadt in der Zeit vom 19.11. mit 25.11.2018 eine Aktionswoche mit verstärkten Kontrollmaßnahmen hinsichtlich der Beleuchtungsproblematik an Fahrrädern durch. Kontrolliert wurden in den Abendstunden insgesamt 158 Radfahrer bzw. Radfahrerinnen. Aufgrund mangelhafter Beleuchtung mussten 66 beanstandet und mit einer Verwarnung mit Verwarnungsgeld (hier: 20 Euro) belegt werden.

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Betrunken am Lenker

Dass die Kontrollen mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bedeuten zeigt sich auch daran, dass ein Radfahrer stark alkoholisiert aus dem Verkehr gezogen werden musste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille, weswegen bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Die Folgen von Trunkenheitsfahrten auf dem Fahrrad sind für die Betroffenen gravierend: Neben einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft gibt es drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Außerdem wird in der Regel noch eine Geldstrafe verhängt und auch Radfahrer müssen unter Umständen an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) teilnehmen, die derzeit ca. 600 Euro kostet. Für manche droht sogar der Entzug der Fahrerlaubnis.

Wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen. Deshalb wird die Würzburger Polizei weiterhin auch ein wachsames Auge auf die Radfahrer haben.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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