Wo kaufen die Würzburger ihre Weihnachtsgeschenke?

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Würzburg erleben

12. Dezember 2018

Weihnachtsshopping auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: Pascal Höfig
Weihnachtsmarkt_Wuerzburg

Weihnachtsshopping 2018 auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: Pascal Höfig

Der Onlinemarkt boomt und macht dem Einzelhandel damit immer mehr Konkurrenz. Weihnachtsgeschenke können heutzutage im Internet bestellt oder in den Geschäften gekauft werden. Doch wo kaufen die Leute lieber ein? Wir haben die Würzburger mal in einem Facebook-Posting gefragt, wo sie am liebsten ihre Weihnachtsgeschenke kaufen: im Einzelhandel oder online?

Sehen und Fühlen vor Ort

Trotz des immer beliebter werdenden Onlinehandels stehen noch einige hinter dem Einzelhandel. Dafür spricht, das Produkt direkt vor sich zu haben und was in den Händen zu halten. „Ich will sehen und fühlen bevor ich verschenke, also im Einzelhandel vor Ort!“, meint Doris und spricht sich damit klar für den Geschenkekauf im Einzelhandel aus. Damit ist sie nicht allein, denn häufig wurde kommentiert, dass der Einzelhandel klar gefördert werden soll.

Ansprechpartner erwünscht

Auch Userin Burnadette will den Einzelhandel unterstützen und findet „außerdem ist der Umtausch offline einfacher“. So denkt auch Doro, die außerdem noch wert auf einen Ansprechpartner vor Ort legt. „Hier werde ich freundlich bedient“, lobt sie den Service des Einzelhandels und kauft deshalb in der Regel auch dort ein. Mit der Auswahl ist sie ebenfalls zufrieden: „Man soll nicht meinen, was es da alles gibt!“.

Geschenke-Stress vermeiden

Andere möchten sich den Shopping-Stress aber nicht antun und erledigen ihre Weihnachtseinkäufe ganz bequem Zuhause. So beispielsweise auch Ferdi, der nicht mit anderen um die Waren rangeln möchte, „dann lieber gemütlich vom Bett“. Auch Petra will sich das Gewühle und die langen Schlangen an den Kassen nicht antun und kritisiert außerdem die Auswahl in den Läden.

Flo bemängelt noch dazu, dass die Parkgebühren und Tickets für ÖPNV in Würzburg zu teuer seien und sich ein Einkauf in der Stadt im Gegensatz zum online Shopping nicht rentiere. Dem stimmt auch Heinz zu und begründet, dass er deshalb nicht in Würzburg einkauft. In einem anderen Kommentar heißt es ebenfalls, dass es zu wenig Parkplätze gebe und das Gedränge im Bus nicht erstrebenswert sei.

Online-Shopping. Symbolfoto: Pascal Höfig

Online-Shopping. Symbolfoto: Pascal Höfig

Mal so mal so

Doch nicht alle entscheiden sich eindeutig. Es gibt auch einige, die beide Parteien mehr oder weniger unterstützen und je nachdem mal hier, mal dort einkaufen. „Paar Läden fehlen der Stadt noch, damit ich alles dort besorgen könnte“, sagt Thorsten. „Kommt drauf an, was ich suche“, meint auch Birgit, „offline ist’s meist am besten“, fügt sie aber noch hinzu. Auch Katharina greift ab und an mal auf den Onlineshop zurück: „Ich versuche, den örtlichen Einzelhandel zu unterstützen, so gut es geht. Wenn’s aber halt online deutlich billiger ist, kriegen die den Zuschlag“, erklärt sie. Allerdings mache sie das nicht wahllos: „Dann aber auch am Liebsten kleine Händler, möglichst nicht die Online-Riesen.“.

Weder noch

Es sind aber auch einige User dabei, die den Konsumwahn vermeiden und weder online noch offline einkaufen. „Weder noch. Ich mache die Geschenke selbst“, meint Rainer und damit steht er nicht alleine da. Auch Matias und Alex kaufen weder hier, noch dort ein und bevorzugen Selbstgemachtes.

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