Von Heimatliebe, Musik und Mut – Interview mit Maximilian Höller

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24. Dezember 2018

Der 18-Jährige liebt seine Heimatstadt Schweinfurt. Foto: Maximilian Höller
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Der 18-Jährige liebt seine Heimatstadt Schweinfurt. Foto: Maximilian Höller

„Ich habe mir viel zu lange einreden lassen, dass ich etwas nicht kann“ – Jetzt will der Schweinfurter Maximilian Höller es allen beweisen mit seiner neuen Single „Immer wenn“. Innerhalb einer Woche zählte der Song schon über 2.000 Streams. Und das soll nur der Anfang sein. Der 18-Jährige erzählt uns von seiner Verbindung zu Schweinfurt, seiner Inspiration zu „Immer wenn“, seinen Zukunftsplänen und welchen Einfluss seine Familie dabei hat.

Enge Verbindung zur Heimatstadt

SchweinfurtCity (SC): Was verbindet dich mit Schweinfurt?

Maximilian: Sehr viel! Da ich in Schweinfurt geboren und hier im Landkreis aufgewachsen bin und auch hier zur Schule gegangen bin, verbindet mich fast alles mit meiner Heimatstadt Schweinfurt. Zudem habe ich hier meine Familie, Freundin, Freunde und Bekannte. Außerdem habe ich lange Zeit auch in Schweinfurt Fußball gespielt und ich schätze besonders die enge Verbundenheit unter den Leuten hier, sowie die ganze Schweinfurter Kultur.

Neue Single „Immer Wenn“

SC: Du hast vor Kurzem deine erste Single „Immer wenn“ herausgebracht. Seit wann singst du schon und was hat dich zu diesem Song inspiriert? Was möchtest du den Hörern damit auf den Weg geben?

Maximilian: Ganz genau! Meine neue Single „Immer wenn“ ist seit dem 30.11.2018 draußen und auf allen Streaming und Download Plattformen verfügbar. Ich singe jetzt seit ca. 3,5 Jahren. Zum Singen gekommen bin ich dadurch, dass ich schon immer gerne daheim gesungen habe und es mir einfach Spaß und gute Laune bereitet. Ich habe dann auch vor etwa 2,5 Jahren angefangen bei Bernhard Schäfers’ „Fun mit Musik“ in Schweinfurt Gesangsunterricht zu nehmen. […]

In meinem Song „Immer wenn“, geht es darum, dass man sich von niemandem einreden lassen soll, dass das, was man tut, schlecht ist und es sowieso keinen Sinn macht. Die Kernaussage ist, dass man einfach sein Ding, was man liebt und was einem Spaß macht, durchziehen soll, ganz egal was die anderen dazu sagen, darüber denken oder wie sehr sie es dir ausreden wollen.

Vor allem in meiner Familie wird schon immer vorgelebt, dass man seine Träume leben soll und das tun sollte, was man liebt, auch wenn von außen immer Leute kommen und sagen: „Das geht nicht, das kannst du nicht machen!“. Auch aus diesem Grund habe ich dieses Lied geschrieben, weil in unserer Familie jeder seine Träume auslebt und verwirklicht. […]

Das Cover von Maximilians neuster Single "Immer Wenn". Foto: Maximilian Höller

Das Cover von Maximilians neuester Single „Immer Wenn“. Foto: Maximilian Höller

„Moderner Deutschpop mit außergewöhnlichen Beats und Texten“

SC: Wer hat dich bei deinem Musikstil besonders beeinflusst und wie würdest du deine Stilrichtung selbst beschreiben?

Maximilian: Besonders beeinflusst bei meinem Musikstil haben mich Justin Bieber, Swae Lee, Khalid und Post Malone. Alle diese Künstler sind meine Vorbilder, da mich ihr Musikstil, ihr Auftreten, ihre harte Arbeit für ihr Ziel ein Weltstar zu werden, ihre Emotionen in ihren Liedern und ihre außergewöhnlichen Stimmen einfach beeindrucken und sehr begeistern! Unter den deutschsprachigen Sängern bin ich vor allem sehr inspiriert von Mike Singer, Wincent Weiss und Andreas Bourani.

Ich selbst beschreibe meine Stilrichtung als modernen Deutschpop mit außergewöhnlichen Beats, Texte mit einem klaren Hintergedanken und einem aussagekräftigen Sinn, welche ich mit meinem Gesang verkörpern will und wodurch ich meine Emotionen und Gefühle den Hörern übermitteln möchte.

Der 18-Jährige liebt seine Heimatstadt Schweinfurt. Foto: Maximilian Höller

Der 18-Jährige liebt seine Heimatstadt Schweinfurt. Foto: Maximilian Höller

Zukunftspläne

SC: Dein Vater gilt als erfolgreicher Unternehmer, dein Bruder macht sich derzeit einen Namen in der Kunstwelt, deine Mutter singt ebenfalls. Würdest du sagen, dass du nun mit der Musik deine Zukunft gefunden hast? Oder möchtest du dich noch in andere Richtungen ausprobieren?

Maximilian: Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, mein Hobby, meine Leidenschaft, die Musik zu meinem Beruf zu machen und damit mein Geld zu verdienen. Ich träume natürlich davon, einmal ein bekannter und großer Musiker zu werden, da ich das, was ich tue, liebe.

Neue Single „Melodie“

Aber ich singe nicht mit dem Ziel, Geld mit der Musik zu verdienen, sondern weil ich den Menschen mit meinem Gesang meine Gedanken und Emotionen übermitteln will und es mir Spaß macht, meine Musik mit allen Menschen teilen zu dürfen und zu können. Das ist die Hauptsache und das Wichtigste für mich. Das ist mein eigentliches Ziel!

SC: Kannst du dir vorstellen, in Schweinfurt zu bleiben? Wenn nicht, wo möchtest du später mal leben?

Maximilian: Ich kann mir natürlich sehr gut vorstellen, in Schweinfurt zu bleiben, da ich hier aufgewachsen bin und meine Familie, Freundin, Freunde und Bekannte hier wohnen. Deshalb bin ich natürlich sehr mit Schweinfurt verbunden und fühle mich hier wohl. Allerdings gibt es auch viele andere sehr schöne Städte in Deutschland, die mir gut gefallen, wie z.B. München, Berlin oder Hamburg, wo ich mir gut vorstellen könnte, auch irgendwann einmal zu leben.

Aber momentan fühle ich mich in Schweinfurt einfach sehr, sehr wohl und kann mir auch vorstellen, hier noch ganz lange zu bleiben!

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