Vor Autos gelaufen und auf Notarztfahrzeug eingeschlagen: Mann in Bezirkskrankenhaus
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Würzburg erleben
12. Januar 2019

Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Ein in einem psychischen Ausnahmezustand befindlicher Mann ist am Donnerstagmittag in der Friedrich-Ebert-Straße mehrfach auf die Straße gelaufen und hat dadurch einige Verkehrsteilnehmer zu starken Gefahrenbremsungen genötigt. Zudem hat der Beschuldigte auch noch auf ein Notarztfahrzeug eingeschlagen. Ob hier ein Schaden entstanden ist, muss erst noch überprüft werden.
Zeugen gesucht!
In diesem Zusammenhang ergeht nun ein Zeugenaufruf. Der Sachbearbeiter bitte deshalb die gefährdeten Autofahrer sich schnellstmöglichst bei der Polizei zu melden.
Gegen 12.40 Uhr ging der Notruf eines Bürgers ein, dass ein Mann immer wieder „wild“ auf die Straße läuft und auf Autos einschlägt.
Psychisch extrem auffällig
Sofort begaben sich mehrere Funkstreifen in die Friedrich-Ebert-Straße und konnten den 35-jährigen Schweinfurter schnell aufgreifen und vorläufig festnehmen. Auf die ersten Ansprachen reagierte der Beschuldigte psychisch extrem auffällig.
Hitlergruß gezeigt
Er gab nur sinnfreie und zusammenhangslose Äußerungen von sich. Wobei er auch mehrfach noch nationalsozialistisches Gedankengut wiedergab und den Hitlergruß zeigte.
Bei der weiteren Sachverhaltsaufnahme wurde bekannt, dass der Mann zuvor immer wieder mal auf die Fahrbahn gelaufen ist, so dass mehrere Autofahrer stark abbremsen mussten, um ihn nicht zu überfahren.
Einweisung ins Bezirkskrankenhaus
Auf Grund der offensichtlichen Eigen- und Fremdgefährdung erfolgte im Anschluss eine Einweisung in das Bezirkskrankenhaus. Als dazu ein Notarztfahrzeug und ein Rettungswagen eintrafen trat er unvermittelt mit dem Fuß gegen den Kotflügel des Autos und schlug einmal auf die Windschutzscheibe ein.
Gegen den Beschuldigten laufen nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchter Sachbeschädigung.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

