Autofahrer schlafen am Steuer ein und verursachen Unfälle

Anzeige

Würzburg erleben

16. Januar 2019

Unfall auf der Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto_Unfall_Blaulicht003

Unfall in der Nacht . Symbolfoto: Pascal Höfig

Wegen eines Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung wird seit dem frühen Dienstagmorgen gegen einen 30-jährigen Schweinfurter ermittelt. Er war während der Autofahrt kurz eingenickt und hat dadurch einen Verkehrsunfall verursacht.

Auf Gegenfahrbahn geraten

Gegen 6.50 Uhr befuhr der spätere Beschuldigte mit seinem Seat Ibiza die Ernst-Sachs-Straße. Im Verlauf einer leichten Kurve in der Nähe der Hahnenhügelbrücke übermannte den Autofahrer ein sogenannter Sekundenschlaf. Dadurch kam er auf die Gegenfahrbahn, überfuhr dabei ein Verkehrszeichen und riss es aus seiner Verankerung. Danach kam das Fahrzeug zum Stillstand.

Bis dato ist von keiner Gefährdung anderer Autofahrer etwas bekannt geworden. Der nicht mehr fahrbereite Seat musste im Anschluss abgeschleppt werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird vorerst auf eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis verzichtet.
Der Gesamtschaden beträgt rund 3.000 Euro.

Autofahrer schläft bei Schwebheim ein

Am frühen Mittwochmorgen ist ein Ford Fiesta Lenker auf der Bundesstraße 286 in Höhe des nördlichen Ortsausgangs von Schwebheim verunglückt. Weil der Beschuldigte bei der Unfallaufnahme auch hier von einem plötzlichen Sekundenschlaf als Ursache berichtete, wird gegen ihn jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Kurz nach 2 Uhr war der 25-jährige Student aus dem Bereich von Erding auf der Bundesstraße 286 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs. „Weil ihm die Augen kurz zugefallen sind“ geriet er auf die Gegenfahrbahn.

Dort prallte er am linken Fahrbahnrand gegen eine über einer kleinen Brücke aufgestellte Leitplanke und schlitterte an dieser rund 50 Meter entlang.

Danach schleuderte er in den linken Straßengraben, wo sich das Auto schließlich überschlug und an einem Baum zum Stehen kam. Den augenscheinlich wirtschaftlichen Totalschaden barg später ein Abschleppdienst, lud ihn auf und nahm ihn mit. Das zur beschädigten Leitplanke zugehörige Brückengeländer wurde beinahe vollständig weggerissen.

Als reine Vorsichtsmaßnahme nahm der Rettungsdienst den Beschuldigten in ein Schweinfurter Krankenhaus mit. Die Floriansjünger aus Schwebheim sicherten die Unfallstelle ab und banden ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn.

Es wird von einem Gesamtsachschaden von rund 10.000 Euro ausgegangen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

Banner2
Topmobile2