Verstorbene in Ausbildungszentrum gebracht: Ermittlungen gegen Bestatter abgeschlossen
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16. Januar 2019

Grabsteine auf einem Friedhof. Symbolfoto: Pascal Höfig
Seit Ende 2017 liefen umfangreiche Ermittlungen gegen einen Schweinfurter Bestatter wegen Störung der Totenruhe. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, ohne Einverständnis der Angehörigen Verstorbene in das Ausbildungszentrum der Bestatter in Münnerstadt verbracht zu haben, wo Versorgungshandlungen an den Leichen vorgenommen wurden.
Störung der Totenruhe
Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat nunmehr ihre Ermittlungen abgeschlossen. Das Verfahren wurde teilweise eingestellt, weil die vorgeworfenen Tathandlungen bereits verjährt waren. Im Übrigen hat die Staatsanwaltschaft wegen Störung der Totenruhe in 5 Fällen den Erlass eines Strafbefehls beantragt.
Das Amtsgericht Schweinfurt muss nun entscheiden.

