Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan
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Würzburg erleben
22. Januar 2019

Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
Am Montagabend, den 21. Januar, demonstrierten ca. 600 Menschen in Würzburg gegen die menschenunwürdige Abschiebung von Flüchtlingen. Die Initiatoren, StudiProjekte e.V., UNI-Schule, kritisieren in einer Ankündigung, dass selbst schutzsuchende Menschen aus Kriegsgebieten abgeschoben werden würden. Als Beispiel nennen sie den jungen Mann Sam, der aus einem Kriegsgebiet in Afghanistan geflohen ist und in Würzburg eine Ausbildung als Altenpfleger beginnen wollte, bevor er unerwartet abgeschoben wurde. Besonders schrecklich finden die Initiatoren, dass Menschen, die sich in Deutschland gut integriert, viele Freundschaften geschlossen und sich eine Existenz aufgebaut haben, ohne Vorwarnung abgeschoben werden.
Nach einer Anfangskundgebung am Hauptbahnhof mit Redebeiträgen der UNI-Schule und von Burkard Hose zogen die Demonstranten zum Oberen Markt. Dort folgten weitere Redebeiträge von Mehrals16a, Jürgen Bischof (Lehrer eines Abgeschobenen), anderen geflüchteten Afghanen und Prof. Stephan Ellinger.
- Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
- Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
- Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
- Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
- Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
- Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
- Demonstration gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Foto: Pascal Höfig
Afghanistan = sicheres Herkunftsland?
Afghanistan: „Ein Land, in dem jeden Tag mit Anschlägen zu rechnen ist, in dem es weder eine stabile Wirtschaft noch eine funktionierende Regierung gibt und sich die Macht der Terrorgruppen Taliban und IS immer mehr ausweitet“ so die Initiatoren der Demonstration. Gerade Afghanistan sei ein Land, in das nicht abgeschoben werden dürfe. Darüber hinaus fordern sie, dass Geflüchtete nach humanitären Maßstäben und nicht nach politischen behandelt werden sollen. Menschen, die sich hier ein Leben aufgebaut haben, sollen es auch hier führen dürfen, so die Meinung der Demo-Initiatoren.








