2.062 Einsätze: Christoph 18 flog in Bayern die meisten Einsätze

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24. Januar 2019

Der Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung "Christoph 18" Foto: Pascal Höfig
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Der Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung "Christoph 18" Foto: Pascal Höfig

54.356 Mal hoben die Hubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung im Jahr 2018 einsatzbedingt ab und halten damit das hohe Einsatzniveau des Vorjahres aufrecht. Insgesamt legten sie dabei 3,3 Millionen Kilometer zurück – oder flogen fast 83 Mal rund um die Erde. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten. Alleine in Bayern wurden die gelben Luftretter im vergangenen Jahr zu 12.472 Einsätzen gerufen.

2.062 Einsätze für Christoph 18

Mit insgesamt 2.062 Einsätzen, ist Christoph 18 aus Ochsenfurt der am häufigsten alarmierte Hubschrauber der ADAC Luft-rettung in Bayern. Christoph 20 aus Bayreuth hob 2018 zu 1.508 Einsätzen ab und Christoph 65 aus Dinkelsbühl zu 1.455 Einsätzen. Insgesamt flogen die drei nordbayerischen Maschinen 5.025 Einsätze: 4.289 in Bayern, 708 in Baden-Württemberg, 14 in Hessen, 11 in Sachsen und 3 in Thüringen.

Foto: Markus Scheid/ ADAC Luftrettung gGmbH

Foto: Markus Scheid/ ADAC Luftrettung gGmbH

Fast ein Viertel aller Rettungseinsätze erfolgte in Bayern

Wie im Vorjahr bilden internistische Notfälle mit 48 Prozent nach wie vor fast die Hälfte aller Anforderungsgründe. 13 Prozent der Alarmierungen waren Freizeit- oder Sportunfälle, sowie häusliche Unfälle. Mit jeweils 11 Prozent bilden neurologische Notfälle, sowie Verkehrsunfälle die dritthäufigsten Einsatzarten.

In knapp 56 Prozent aller geflogenen Einsätze wurden die Retter zur Erstversorgung und als Notarztzubringer gerufen.  Foto: Markus Winkler/ADAC Luftrettung gGmbH

In knapp 56 Prozent aller geflogenen Einsätze wurden die Retter zur Erstversorgung und als Notarztzubringer gerufen. Foto: Markus Winkler/ADAC Luftrettung gGmbH

In knapp 56 Prozent aller geflogenen Einsätze wurden die Retter zur Erstversorgung und als Notarztzubringer gerufen. Nur in 24 Prozent aller Fälle wurde anschließend auch ein Patient transportiert. Sekundäreinsätze (9 Prozent), wie die Patientenverlegung von Krankenhaus zu Krankenhaus, und Fehleinsätze (11 Prozent) füllen den Rest der Einsatzstatistik.

„Gegen die Zeit und für das Leben“

Über die ADAC Luftrettung gGmbH Mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle ange-fordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle.

Luftrettungs-Stationskarte. Grafik: ADAC Luftrettung gGmbH 08/2018

Luftrettungs-Stationskarte. Grafik: ADAC Luftrettung gGmbH 08/2018

„Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankun-gen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überle-benschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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