Havarie der „Walhalla“ bleibt ohne Schaden

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Würzburg erleben

4. Februar 2019

Beim Versuch das Schiff nach der Passage wieder in Richtung Schleuse Würzburg auszurichten, kam das Gütermotorschiff fast quer zur Strömung. Foto: Pascal Höfig
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Beim Versuch das Schiff nach der Passage wieder in Richtung Schleuse Würzburg auszurichten, kam das Gütermotorschiff fast quer zur Strömung. Foto: Pascal Höfig

Am Sonntagabend, gegen 18.00 Uhr, durchfuhr das deutsche Gütermotorschiff „Walhalla“, Heimathafen Regensburg, die Löwenbrücke Würzburg. Der rumänische Kapitän wählte hierzu unglücklicherweise den falschen Brückenbogen aus.

Beim Versuch das Schiff nach der Passage wieder in Richtung Schleuse Würzburg auszurichten, kam das Gütermotorschiff fast quer zur Strömung. In der Folge geriet das Schiff weiter in Richtung des rechten Ufers. Dort fuhr es letztlich mit dem Heck auf Grund und saß zwischen der „Mainkuh“ und der Löwenbrücke fest.

Kein Schaden

Die verständigte Wasserschutzpolizei Würzburg nahm umgehend die Unfallermittlungen auf und veranlasste zusammen mit dem zuständigen Wasserschifffahrtsamt Schweinfurt die Sicherung des Frachtschiffes mittels Tauwerk und Anker bis zur Bergung.

Am Montagvormittag wurde der Havarist mit Hilfe eines Dienstbootes des Wasserschifffahrtsamts Schweinfurt und einer kurzen Aufstauung des Mains aus seiner misslichen Lage befreit.

Nachdem bei Überprüfung am Schiff und an den Bauwerken kein Schaden festgestellt wurde, konnte das Schiff seine Fahrt fortsetzen.

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