Wie funktioniert die Rettungsgasse?
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27. Februar 2019

Ein Notarzt bahnt sich den Weg durch den Stau - Foto: ADAC/Otto.
Auf Autobahnen und mehrspurigen Straßen in Deutschland ist es Picht, eine Rettungsgasse zu bilden. Nach einem Unfall müssen Rettungs- und Bergungsfahrzeuge schnellstmöglich den Unfallort erreichen können. Dabei zählt jede Minute.

Grafik: ADAC
Hier die wichtigsten Tipps:
Wann wird die Rettungsgasse gebildet?
Die Rettungsgasse muss schon dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, damit Rettungs- und Bergungsfahrzeuge schnellstmöglich den Unfallort erreichen können.
Wie bildet man die Rettungsgasse?
Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren an den linken Fahrbahnrand, die Fahrzeuge auf allen anderen Fahrspuren nach rechts. Der Standstreifen (Pannenspur) bleibt frei. Die Rettungsgasse bleibt offen, bis der Verkehr wieder rollt.
Können die Rettungsfahrzeuge nicht den Standstreifen benutzen?
Die Standspur ist nicht an allen Autobahnen durchgehend ausgebaut oder breit genug. Zudem könnten dort Pannenfahrzeuge stehen.
Wie bringe ich andere Autofahrer dazu, eine Rettungsgasse zu bilden?
Wer sich selbst vorschriftsmäßig verhält und den Weg freimacht, ist für andere ein Vorbild.
Wie lange muss die Gasse offen gehalten werden?
Da auf die Polizei noch Notarzt, Feuerwehr oder Abschleppdienst folgen können, darf man erst dann auf seine Fahrspur zurück, wenn sich der Stau auflöst.
Quelle: ADAC

