Tod eines Polizeischülers: Dienstwaffe vermutlich falsch entladen

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1. März 2019

Die Bereitschaftspolizei in der Sedanstraße in Würzburg Symbolbild: Pascal Höfig
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Die Bereitschaftspolizei in der Sedanstraße in Würzburg Symbolbild: Pascal Höfig

Nach dem Tod eines Auszubildenden der Bereitschaftspolizei durch die Waffe eines Kollegen in Würzburg, äußerte sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in München zu einer möglichen Ursache.

Die Bereitschaftspolizei in der Sedanstraße in Würzburg Symbolbild: Pascal Höfig

Die Bereitschaftspolizei in der Sedanstraße in Würzburg Symbolbild: Pascal Höfig

Herrmann nennt mögliche Ursache

Als wahrscheinlichen Grund für die Schussabgabe nannte Herrmann eine möglicherweise falsch entladene Dienstwaffe. Die genaue Ursache des tödlichen Vorfalls sei jedoch noch nicht aufgeklärt.

Vermutlich wurde beim Entladen eine Kugel im Lauf der Waffe vergessen und nur das Magazin entnommen, so Innenminister Herrmann.

Ein Polizeischüler hatte am Donnerstagabend einen Kollegen kurz vor dem gemeinsamen Wachantritt durch einen Schuss offenbar versehentlich getötet.

Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung in Würzburg ist ein Standort, in dem sowohl Einsatzeinheiten wie auch Ausbildungsseminare untergebracht sind. Die Einsatzeinheiten werden für Großveranstaltungen, wie z. B. Demonstrationen und Fußballspiele, eingesetzt. Zudem unterstützen sie die Landespolizei bei ihrer Arbeit.

In den Ausbildungsseminaren findet die zweieinhalbjährige Ausbildung für die 2. Qualifikationsebene statt. Während dieser Zeit wohnen und essen die Beamten/innen in der Polizeiunterkunft.

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