Schwerer Betriebsunfall: Hand unter 200 kg Metallplatte eingequetscht
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Würzburg erleben
7. März 2019

Rettungshubschrauber "Christoph 18". Foto: Pascal Höfig
In einem metallverarbeitenden Betrieb in der Lindestraße in Gochsheim hat sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Betriebsunfall ereignet. Der schwerverletzte Arbeiter wurde nach einer Erstbehandlung durch einen Notarzt anschließend von einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in die Uni-Klinik nach Würzburg geflogen. Es bestand zu keiner Zeit Lebensgefahr. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ist von keinem Fremdverschulden auszugehen.
Finger zum Teil amputiert
Gegen 13.30 Uhr war das spätere Opfer, ein 59-Jähriger, mit dem Zusammenschweißen von rund 200 Kilogramm schweren Metallplatten beschäftigt gewesen. Dabei stellte er die schweren Metallplatten mit einem kleinen Kran nebeneinander auf eine Werkbank.
Als er wieder eine Metallplatte aufgestellt hatte, wollte er eine weitere holen. Dabei fiel diese jedoch um und ihm unglücklicherweise auf die rechte Hand. Dabei wurden vier Finger erheblich gequetscht beziehungsweise teilamputiert.
Die Staatsanwaltschaft beziehungsweise die weiteren für so einen Arbeitsunfall tangierten Behörden und Stellen werden hierüber mittels Ereignismeldung in Kenntnis gesetzt.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

