Polizei warnt vor Betrug: Phishing-Mail im Umlauf
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Katharina Kraus
28. März 2019

Computer. Symbolfoto: Pascal Höfig
Auch im Raum Unterfranken werden aktuell vermeintliche E-Mails des Anbieters „Apple“ verschickt, in denen es um die Stornierung eines Einkaufs im „Apple-Store“ geht. Tatsächlich ist das Ziel hierbei jedoch das Ausspähen von Daten. Das zuständige Cybercrime-Kommissariat ermittelt.
Betrug per Mail
Bei der Kripo Aschaffenburg ist zumindest ein Fall bekannt geworden, bei denen die Betrüger eine sogenannte Phishing-Mail verschickten. Sie täuschten dabei vor, dass es sich um eine E-Mail der Firma Apple handelt und informierten den Empfänger über einen kurz zuvor getätigten Einkauf. Zur Stornierung des Kaufs wurde der Adressat aufgefordert, seine Zugangsdaten einzugeben und im weiteren Verlauf seine Kontaktdaten einzugeben und sein Ausweisdokument bzw. seine Kreditkarte in die Webcam zu halten.
Die unbekannten Täter gelangten so spielend leicht an die hochsensiblen personenbezogenen Daten und verwenden diese anschließend wiederum missbräuchlich. In diesem Zusammenhang mahnt die Polizei mahnt alle Inhaber von E-Mail-Konten zu besonderer Vorsicht.
Ratschläge der Polizei
Die Polizei rät:
- Absender und Inhalt der E-Mails in Ruhe und sorgfältig prüfen
- Immer vergewissern, mit wem man es zu tun hat. Adressleiste im Browser überprüfen. Bei geringsten Abweichungen sollte man stutzig werden. Ständig benötigte Internet-Adressen in die Favoritenliste des Browsers eintragen.
- Niemals auf den angegeben Link in der übersandten E-Mail klicken. Stattdessen versuchen, die in der E-Mail angegebenen Seiten tatsächlich auch über die Startseite des Anbieters zu erreichen.
- Keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Ausweis- oder Kreditkartendaten) übermitteln
- Regelmäßig Kontobewegungen kontrollieren
- Sollte man dennoch Opfer der Täter werden, Anzeige bei der Polizeidienststelle erstatten
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

