Rentner vor Kohlenmonoxid-Vergiftung aus Wohnhaus gerettet

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8. April 2019

Rettungswagen im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
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Rettungswagen im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Sanitäter retteten in der Nacht zum Montag einen Rentner in Eßfeld bei Giebelstadt (Lkr. Würzburg) vor einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Der allein lebende Mann war zunächst gegen 23.00 Uhr in seiner Wohnung gestürzt.

CO-Warngerät schlägt an

Als er wegen anhaltender Schmerzen zwei Stunden später den Rettungsdienst rief, schlug beim Betreten des Hauses sofort das CO-Warngerät der Rettungskräfte an.

Die Sanitäter bargen den Rentner sofort aus dem Haus und verständigten Feuerwehr und Polizei. Die Messungen der Feuerwehr bestätigten die weit überhöhten CO-Werte im Haus und insbesondere im Keller, wo sich die Heizungsanlage befindet.

Nest und defekte Ölheizung

Nach den bisherigen Ermittlungen dürften zwei Ursachen für die erhöhte CO-Konzentration zusammengekommen sein. Ein Defekt an der Ölheizung sowie ein festgestelltes Vogelnest auf dem Schornstein, das den Rauchabzug beeinträchtigte.

Der 85jährige Hausbewohner wurde in der Nacht vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht, konnte am nächsten Tag jedoch wieder entlassen werden.

Das Haus wurde von der Feuerwehr entlüftet und wird jetzt vom Kaminkehrer und einer Heizungsfirma überprüft.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ochsenfurt.

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