Gefährliche Rußrindenkrankheit auch im Landkreis Würzburg

Anzeige

Katharina Kraus

9. April 2019

Symbolfoto Wald. Foto: Pascal Höfig
Herbst_Sonne_Wald_01

Symbolfoto Wald. Foto: Pascal Höfig

Derzeit breitet sich eine Baumkrankheit – die sogenannte Ahornrußrindenkrankheit – in Franken aus, der Pilzerreger ist auch für den Menschen gefährlich und ein Befall wurde bereits in mehreren Gemeinden im  Landkreis Würzburg festgestellt. Im Stadtgebiet Würzburg bestand der Verdacht auf einen Befall, der sich nach aktueller Nachfrage aber nicht bestätigt hat, das erklärte das Gesundheitsamt Würzburg.

Ein Befall der Ahornkrankheit wurde bisher für die Gemeinden Winterhausen, Rottendorf, Prosselsheim und Giebelstadt im Landkreis Würzburg, für die Gemeinden Volkach, Willanzheim und Biebelried im Landkreis Kitzingen bestätigt.

Fieber, Schüttelfrost und Atemnot

Der Erstnachweis für die Baumkrankheit in Bayern wurde bereits im Sommer 2018 bestätigt, nach dem sehr trockenen Sommer ist nun mit einer Zunahme der Ahornkrankheit zu rechnen. Ein Befall führt beim Baum früher oder später zum Absterben, für den Menschen sind die unter der Rinde der abgestorbenen Bäume gebildeten rußartigen Pilzsporen von Interesse. Durch das Einatmen dieser kann es zu Entzündungen der Lungenbläschen kommen. Beschwerden treten meist sechs bis acht Stunden nach dem Kontakt auf und können sich durch Reizhusten, Schüttelfrost und Fieber bis hin zu Atemnot äußern.

Wie kann man sich schützen?

Wenn befallene Bäume entdeckt werden, sollten die Standorte umgehend der Stadtverwaltung gemeldet werden, auch dürfen kranke bzw. abgestorbene Bäume nur von Spezialisten mit ausreichender Schutzkleidung gefällt werden, das Holz darf nicht als Brennholz verwendet werden.

Banner2
Topmobile2