US-Restaurantkette „wirbt“ mit Luchs Rufus aus Schweinfurt
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Katharina Kraus
2. Mai 2019

Luchs Rufus aus dem Wildpark an den Eichen. Foto: Dirk Flieger
Luchs Rufus aus dem Schweinfurter Wildpark hat mittlerweile wirklich Berühmtheit in der ganzen Welt erlangt, z.B. schaffte es der Luchs im letzten Sommer bis in die New York Times – und alles nur, weil er ein paar Pfund zu viel auf den Rippen hatte. Aktuell „wirbt“ sogar eine amerikanische Restaurantkette mit dem Namen „Pluckers Wing Bar“ mit dem Schweinfurter Luchs.
Übergewichtiger Luchs wirbt für Chicken Wings
Auf dem sogenannten Meme ist das übergewichtige Tier zu sehen, außerdem steht der Spruch „me with a belly full of wings wondering if I should order fried Oreos too“ dabei. Die Aussage spielt natürlich auf das Angebot der in Texas und Louisiana ansässigen Restaurantkette – hier gibt es hauptsächlich Hähnchen, Chicken Wings und Co., an.
Rufus war übergewichtig
Der Luchs wog im letzten Jahr 48 Kilogramm, war aber nicht krank. Das Übergewicht rührte daher, dass Rufus im Januar 2013 kastriert wurde, was eine Gewichtszunahme zur Folge hatte, so Thomas Leier, Leiter des Wildparks. Im Dezember 2015 brach er sich außerdem an der Vorderpfote den Mittelfußknochen, zur Behandlung musste er dann separiert werden und hatte natürlich auch weniger Bewegung. Auch dadurch hat Rufus wieder an Gewicht zugelegt, erzählt Thomas Leier. Außerdem soll sich der Luchs sehr gerne am Essen seiner Luchsfamilie bedienen, heißt es aus dem Wildpark. Natürlich wird Rufus aber – wie jedes Tier im Wildpark – von Tierärzten überwacht und regelmäßig untersucht, es bestand nie Grund zur Sorge.

