Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner in Grünanlagen
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Katharina Kraus
6. Mai 2019

Motherwell-Park in Schweinfurt. Foto: Dirk Flieger
Achtung vor den Raupen: Die Stadt Schweinfurt weist darauf hin, dass von Montag, 6. Mai bis Freitag, 10. Mai zur biologischen Schädlingsbekämpfung des Eichenprozessionsspinners das Mittel Dipel ES/Foray ES (Bacillus thuringensis) in den städtischen Grünanlagen angewandt wird, so heißt es in einer Pressemitteilung. Die Maßnahme dient dem Schutz der Besucher der Grünanlagen.
Gesundheitsgefährdend für Menschen
Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners sind gesundheitsgefährdend. Jeder Kontakt mit den Raupen oder Gespinsten des Eichenprozessionsspinners sollte vermieden werden, da er schwere allergieähnliche Reaktionen auslösen kann. Die Eichenprozzessionsspinner sind kleine Schmetterlingsraupen, die nicht nur die Bäume kahl fressen, sondern die für Menschen auch noch richtig gefährlich werden können. Durch den Kontakt mit den giftigen Härchen kann es zu schmerzhaften Hautausschlägen und allergischen Reaktionen, wie Atemnot, kommen.
Die Stadt Schweinfurt bittet deshalb, die Flächen zu meiden auf denen das Schädlingsbekämpfungsmittel ausgebracht wird.

