Gefährliche Kohlenmonoxidkonzentration in Wohnung festgestellt: Eine verletzte Person

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4. Juni 2019

Feuerwehr. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Feuerwehr. Symbolfoto: Pascal Höfig

Gestern Nachmittag rücke die Freiwillige Feuerwehr sowie der Messzug der Berufsfeuerwehr zu einem Anwesen in der Steinheilstraße aus. Dort wurde bei einem Einsatz des Rettungsdienstes eine gefährliche Kohlenmonoxidkonzentration festgestellt. Eine Person wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, war die unmittelbar betroffene Wohnung bereits geräumt worden. Mehrere Bewohner der anderen Wohnungen und eine Katze wurden durch Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht.

Anschließend erfolgte im Gebäude ein umfangreicher Messeinsatz, um die Ursache für die erhöhten Messwerte zu ermitteln. Alle betroffenen Bereiche wurden belüftet und fortwährend kontrolliert. Aus Sicherheitsgründen wurden anschließend Teile der Gasinstallation in dem Objekt außer Betrieb genommen.

Was ist Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid ist ein geruch- und farbloses Gas, dass bei unvollständigen Verbrennungen entsteht. Unfälle passieren häufig bei Defekten an Gasthermen, Kaminen oder deren Entlüftungsrohren und wenn verbotenerweise in der Wohnung gegrillt wird. Personen die zuviel Kohlenmonoxid eingeatmet haben trüben ein und werden anschließend bewusstlos.

Insgesamt waren 20 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, 17 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Rettungsdienst, die Polizei und der Bereitschaftsdienst der Mainfrankennetze im Einsatz.

Brand in Sauna

Bereits am Vormittag war der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr in Rottenbauer, dort brannte es in der Sauna eines Einfamilienhauses. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Auch hier wurde eine Person in Krankenhaus eingeliefert.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Berufsfeuerwehr Würzburg/Amt für Zivil- und Brandschutz.

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