Erfolgreiche Kontrolle auf A3: Große Mengen Rauschgift sichergestellt
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Würzburg erleben
7. Juni 2019

In Handschellen. Symbolfoto: Pascal Höfig
Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried hat am Donnerstagvormittag auf der A3 bei Theilheim (Lkr. Würzburg) bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle große Mengen Marihuana und Kokain sichergestellt. Der Pkw-Fahrer wurde festgenommen. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Gegen 11.30 Uhr war ein BMW mit Augsburger Kennzeichen ins Visier der Verkehrspolizisten geraten. Die Beamten zogen den Pkw aus dem Verkehr und führten anschließend die Kontrolle durch. Schnell war klar, warum sich der Fahrer während dessen auffällig nervös verhielt. Die Beamten entdeckten in seinem Fahrzeug 1,1 Kilogramm Marihuana und etwa 300 Gramm Kokain. Das Rauschgift wurde sichergestellt.
Wohnungsdurchsuchung in Augsburg
Der Beschuldigte im Alter von 26 Jahren musste die Beamten zur Dienststelle begleiten. Noch am selben Tag wurde die Wohnungsdurchsuchung des Festgenommenen in Augsburg veranlasst. Dabei fielen den Beamten neben rund 100 Gramm Haschisch auch Rauschgiftutensilien in die Hände, die ebenfalls als Beweismittel sichergestellt wurden.
Da sich Anhaltspunkte ergaben, dass der 26-Jährige zum Zeitpunkt der Fahrt unter Drogeneinfluss gestanden war, wurde bei ihm auch eine Blutentnahme durchgeführt.
Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Die Nacht zum Freitag verbrachte er in einem Haftraum der Polizei, bevor er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg einem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde.
Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg gegen den Mann Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die noch andauernden Ermittlungen in diesem Zusammenhang werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

