Neue E-Ladesäule in der Ludwigstraße
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Katharina Kraus
9. Juli 2019

Neue E-Ladesäule in der Ludwigstraße. Foto: Hannah Schesink, Stadtwerke Schweinfurt
Der Aufbau von Ladeinfrastruktur ist wesentlicher Baustein der Mobilitätswende. Sie führt weg von Verbrennungsmotoren mit hohem Schadstoffausstoß, hin zu sauberer Elektromobilität – leise und ohne lokale Emissionen, so die Stadtwerke Schweinfurt.
Die Stadtwerke tragen ihren Teil zum Erfolg der E-Autos bei und bauen schrittweise öffentliche Ladeinfrastruktur in Schweinfurt auf.
20 Ladepunkte an 10 Standorten
Die Ladestation in der Ludwigstraße gegenüber des Wohnstifts Augustinum ist nun bereits die zehnte öffentliche Ladeeinrichtung der Stadtwerke. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Ausgangsleistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Damit stehen heute schon insgesamt 20 Ladepunkte an zehn Standorten zur Verfügung. Im Laufe des Jahres sollen fünf weitere Standorte hinzukommen.
Freischaltung per Kundenkarte
Die Freischaltung der Ladepunkte erfolgt per Kundenkarte für E-Tankstellen der Stadtwerke Schweinfurt oder via SMS. Wird die Ladestation per SMS freigeschalten, erfolgt die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung. Wer die Stadtwerke-Kundenkarte nutzt, erhält zweimal jährlich eine Rechnung. Je angefangene Kilowattstunden zahlen Nutzer, die zugleich ihren Haushaltstrom von den Stadtwerken Schweinfurt beziehen, 28,77 ct/kWh (entspricht dem Arbeitspreis des Ökostromtarifs SWnature). Alle anderen erhalten ihren Fahrstrom für 35,00 ct/kWh.
Um einen Anreiz zu schaffen, die Ladepunkt nicht unnötig lange zu belegen, wird außerdem 15 Minuten nach vollständiger Ladung eine Blockadegebühr in Höhe von 50 Cent je 30 Minuten erhoben. Getankt wird an den Ladestationen der Stadtwerke Schweinfurt grundsätzlich Ökostrom.
Auch Roaming möglich
Interessenten erhalten ihre Ladekarte im Kundencenter der Stadtwerke Schweinfurt (Wolfsgasse 5), am Empfang der Hauptverwaltung (Bodelschwinghstraße 1) oder an der Kasse des SILVANA Sport- und Freizeitbades (An den Unteren Eichen 1).
Über eine Schnittstelle zu Intercharge ist zudem Roaming möglich, das heißt es können auch Ladekarten anderer Fahrstromanbieter genutzt werden. Die Preise können dann jedoch abweichen.
Stadtwerke nutzen selbst E-Mobile
Neben der Errichtung von Ladeinfrastruktur setzen die Stadtwerke selbst auch vermehrt Elektromobile ein. Bei Fahrzeugneubeschaffungen wird geprüft, ob Stromer anstelle von Verbrennern eingesetzt werden können. „Derzeit testen wir E-Fahrzeuge verschiedener Anbieter in den Segmenten PKW und Kleintransporter“, berichtet Geschäftsführer Thomas Kästner.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadtwerke Schweinfurt.

