Eine Schnapsidee: Andreas über sein Steckerl-Eis mit Schuss

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Würzburg erleben

24. Juli 2019

Andreas möchte mit seinem Steckerleis den Markt revolutionieren. Foto: Bastian Bochinski
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Andreas möchte mit seinem Steckerleis den Markt revolutionieren. Foto: Bastian Bochinski

Im Sommer haben wir alle nur ein Ziel: Erfrischung in irgendeiner Art und Weise. Einige versuchen die altbewährte Methode mit Eis, andere glauben, dass Radler, Aperol und Co. die beste Wirkung gegen den Schweiß zeigen. Der bayerische Start-Up Gründer Andreas hat nun die Lösung für Beide gefunden: Steckerl-Eis mit Schnaps. Seine Erfrischung am Stil gibt es natürlich in typischen Sorten wie Marille, Willi oder Obstler und sind nach der bayerischen Redensart „Eiskoid“ also „Eiskalt“ benannt.

Wir durften uns mit dem Start-Up Gründer ein wenig unterhalten und mehr erfahren über den besonderen Namen, ob man von dem Eis beschwipst wird und wie er eigentlich zu dieser „Schnapsidee“ gekommen ist.

„Eiskoid“ als Schnapsidee

Würzburg erleben (WE): Kurz zu dir: Wer bist du? Woher kommst du? Was ist dein beruflicher Hintergrund?
Andreas (A): Servus, ich bin Andreas, 34 und geborener Ingolstädter. Mein beruflicher Hintergrund ist bunt durchwachsen. Ich hatte mein erstes Unternehmen mit 23 und seitdem habe ich die halbe Welt bereist und immer nach neuen Ideen Ausschau gehalten. 2018 habe ich dann etwas gefunden, was mich überzeugt hat, mein Leben zu ändern. Steckerl-Eis mit Schnaps.

WE: Wie sind die Idee und das Konzept zu „Eiskoid“ entstanden?
A: Das war wirklich eine Schnapsidee. Auf einem Jungesellenabschied in Belgrad entstanden die Grundpfeiler der Idee, wie sie heute jeder kennt. Dort habe ich meinen Geschäftspartner Felix kennengelernt, der seit Jahren die Marke Schleckdruff in Berlin aufgebaut hat. Nach viel Hin und Her war irgendwann klar, dass ich für Bayern eine eigene Marke brauche, die zur bayerischen Kultur passt. Die Geschmäcker sind so tief mit uns Bayern verwurzelt, dass es einfach logisch war, diesen Weg zu wählen.

WE: Was genau ist „Eiskoid“ und warum heißt dein Produkt so?
A: Eiskoid ist im Bayrischen ein Ausdruck, der so viele Bedeutungen hat, dass einem schwindlig werden kann. Ich liebe dieses Wort. Es passt einfach perfekt zum Schnapseis.

WE: Zu welchen Gelegenheiten passt „Eiskoid“ – also Schnaps-Eis am Stil?
A: Eis geht ja bekanntlich immer wenn es warm genug ist. Nun hat man die Möglichkeit, ein erfrischendes fruchtiges Eis mit etwas Bumms zu schlecken und das passt ja fast überall, wo es etwas zu feiern gibt. Hochzeiten, Firmen Events, Festivals, Open Airs oder die Grillfeier im Garten.

Marille, Obstler oder Pfeffi, bei "Eiskoid" haben diese Eissorten ordentlich Promille. Foto: Bastian Bochinski

Marille, Obstler oder Pfeffi, bei „Eiskoid“ haben diese Eissorten ordentlich Promille. Foto: Bastian Bochinski

WE: Wie viele Geschmacksrichtungen gibt es derzeit? Was ist deine Lieblingssorte?
A: Marille, Willi, Obstler und Pfeffi. Quasi die drei Bayern und „da Preiss“. Ich schwanke immer zwischen Marille und Willi. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

WE: Wie viel Alkohol steckt im Eis? Wie siehts mit anti-alkoholischen Alternativen aus?
A: Alle Eis haben einen Alkoholgehalt von 10-12%. Da steckt schon ordentlich was drin. Es soll ja schließlich nach was schmecken. Jedes Eis hat auch einen Fruchtgehalt von mindestens 60%. Die fruchtige Note kombiniert mit dem Schnaps machen es zu einem erfrischenden Vergnügen, das Eis zu schlecken.

Natürlich kann man bei mir auch alkoholfreies Eis erwerben. Ich habe Steckerl-Eis mit den Geschmäckern Erdbeere, Himbeere, Mango, Mandarine, Kiwi, Mango-Erdbeere, Himbeere-Mango usw. Diese veredele ich auf Wunsch noch mit Pfeffer, Chili, Ingwer, Schokolade und für Kinder mit jeder erdenklichen Deko, die man sich vorstellen kann.

Warum Würzburg „Eiskoid“ braucht

WE: Warum möchtest du dein Produkt unbedingt in Würzburg bekannt machen?
A: Würzburg gehört zu den größten Städten Bayerns. Ich bin mir sicher, dass ein Großteil der Bewohner, wie ich auch, mit „am Stamperl“ Marille und Willi nach dem Essen aufgewachsen sind. Nun gibt es die fruchtige Alternative als Steckerl-Eis. Ich denke, das sollte man niemandem in Bayern vorenthalten.

WE: Warum sollte jeder Würzburger dein Steckerl-Eis mal probiert haben?
A: Wir kennen ja alle die Steckerl-Eis von der Tankstelle und aus dem Freibad. Jetzt gibt es endlich eine nachhaltige Alternative, bei der die Inhaltsstoffe im Vordergrund stehen. Frucht, Wasser, ein klein wenig Zucker und das war es auch schon. Nichts Künstliches und keine versteckten Geschmacksverstärker.

WE: Du bist ein Start Up-Gründer: Welchen Tipp würdest du anderen Gründern mit auf den Weg geben?
A: Einfach machen und habe Geduld mit Dir selbst, nichts wird so laufen wie du es dir vorstellst und erträumst. Verkaufe etwas, wo Du zu 100% dahinter stehen kannst und nimm Dir immer Zeit für Dich. Die Arbeit ist nicht alles in Deinem Leben. Probier es einfach aus, zurück in Dein normales Leben kannst Du immer.

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