Chronische Krankheit: Hilfe für jungen Patienten aus Haiti
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Katharina Kraus
27. Juli 2019

Prof. Scheppach, Chefarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie / Rheumatologie (2.v.r.), Sr. Eva Hammerich (rechts), Dr. Christa Kitz (links), der Patient aus Haiti. Foto: Klinikum Würzburg Mitte
Was in der Missio Kinderklinik begann, wird nun am KWM (Klinikum Würzburg Mitte)-Standort Juliusspital fortgesetzt: Ein heute 22-jähriger Patient aus Haiti war vergangene Woche zum dritten Mal zur medizinischen Behandlung in Würzburg. In seiner Heimat kann seine chronische Grunderkrankung nicht behandelt werden. Deshalb war er bereits 2010 und 2013 zur medizinischen Betreuung in der Missio Kinderklinik. Mittlerweile ist aus dem kleinen Jungen ein junger Erwachsener geworden.
Seit Erdbeben im Kinderheim
Der Kontakt zu dem Patienten entstand über Dr. med. Christa Kitz, ehemals Oberärztin an der Missio Kinderklinik. Sie hatte 2010 und 2011 nach dem schweren Erdbeben und während der Cholera-Epidemie in Haiti humanitäre Hilfe geleistet. Dabei hatte sie ihren Schützling medizinisch versorgt und seine chronische Erkrankung festgestellt. Seitdem begleitet Sie den Lebensweg des jungen Mannes. Seit dem Erdbeben lebt dieser in einem Kinderheim der Haiti Kinderhilfe e.V. und hat dort vor kurzem sein Abitur gemacht.
Aus Kinderklinik „raus gewachsen“
Jetzt stehen wieder wichtige Untersuchungen an. Aus der Missio Kinderklinik ist der junge Haitianer inzwischen aber herausgewachsen. Deshalb wurde er aufgrund seiner gastroenterologischen Erkrankung am KWM-Standort Juliusspital aufgenommen. Prof. Dr. med. Wolfgang Scheppach, Chefarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie / Rheumatologie, und sein Team führen dort die Untersuchungen fort. Wir wünschen viel Erfolg bei der Behandlung!
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Klinikum Würzburg Mitte.

