Weiteres Opfer und Tatort im Kinderporno-Fall identifiziert
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Würzburg erleben
4. August 2019

Die Logopädie-Praxis in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Im Würzburger Kinderporno-Fall ist ein dritter Tatort und auch ein weiteres Opfer bekannt geworden. Wie der Bayerische Rundfunk zuerst berichtete, konnten die Ermittler eine weitere Kindertagesstätte in Würzburg sowie ein weiteres Kind identifizieren, welches der 37-Jährige missbraucht haben soll. Neben seiner Praxis und einer evangelischen Kita am Heuchelhof ist dies der dritte Tatort in dem Fall.
Wie die Zentralstelle Cybercrime Bamberg mitteilt, sind derzeit „eine einstellige Zahl an Opfern“ bekannt, die der 37-Jährige offenbar in zwei pädagogischen Einrichtungen und in seinen Logopädie-Praxen sexuell missbraucht haben soll. Polizei und Staatsanwaltschaft sind nach eigenen Angaben weiterhin damit beschäftigt, Datenträger mit Bildern auszuwerten.
Seit seiner Verhaftung Ende März sitzt der Sprachtherapeut aus Würzburg wegen des Verdachts der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie in Untersuchungshaft. Sein Mann, der ebenfalls verhaftet wurde, ist ein paar Tage später wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Der Anfangsverdacht gegen ihn hatte sich nicht erhärtet. Derzeit wird jedoch weiterhin ermittelt.

