Mann soll Ehefrau getötet haben – Tatverdächtiger festgenommen

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4. November 2019

Polizei im Einsatz. Symbolbild: Pascal Höfig
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Polizei im Einsatz. Symbolbild: Pascal Höfig

Ein Mann in hohem Alter steht im Verdacht, am Sonntagabend in Gemünden seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben. Nach der Tat versuchte er offenbar, auch sich selbst das Leben zu nehmen. Die Polizei nahm den suizidgefährdeten Tatverdächtigen vorläufig fest. Er befindet sich inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Mann wählt Notruf

Kurz nach 22.00 Uhr wählte der Senior aus dem Raum Gemünden den Polizeinotruf und gab an, seine gleichaltrige Ehefrau getötet zu haben. Obwohl der Rettungsdienst schnell vor Ort war, kam für die Geschädigte jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Polizei nahm den unverletzten Ehemann in der Wohnung fest. Er hatte bereits Vorkehrungen getroffen, um sich selbst das Leben zu nehmen.

Haftbefehl erlassen

Die genauen Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt werden. Auf deren Anordnung wurde der Tatverdächtige am Montagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags erließ. Der Senior wurde nach der Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Anmerkung der Redaktion:

Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. enn Du selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leidest oder selbst jemanden kennst, dem es nicht gut geht, kannst Du Dir bei der Telefonseelsorge unter der bundeseinheitlichen kostenlosen Rufnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder auf www.telefonseelsorge.de helfen lassen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch. h3>Hilfe für Kinder, Jugendliche und Eltern:www.kinderundjugendtelefon.de und www.nummergegenkummer.de
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