Welt-Frühgeborenen-Tag: Starker Start für kleine Helden im Missio
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Katharina Kraus
15. November 2019

Der kleine Emil beim Stilltraining auf der Station Panther. Er kam 8 Wochen zu früh mit 1740g auf die Welt. Er und seine Mama waren 8 Wochen auf der Frühchenstation. Foto: Inline Internet & Werbeagentur
Der Welt-Frühgeborenen-Tag macht Frühgeburt und die Folgen zum Thema. Deutschlandweit werden pro Jahr ca. 60.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen. Am 17. November machen weltweit Eltern, Kliniken und Organisationen auf dieses Thema aufmerksam, so auch die Missio Kinderklinik am Mönchberg in Würzburg.
Was ist ein Frühchen?
Frühgeborene wiegen bei ihrer Geburt weniger als 2.500 Gramm und kommen vor der 37. SSW zur Welt. Das durchschnittliche Gewicht für ein normal entwickeltes Baby liegt zwischen 3.000 und 3.500 Gramm. Das sind aber nur Zahlen, die kaum einen Eindruck geben, wie sich das für die Eltern anfühlt. Frühchen-Eltern stürzen meist ziemlich unvorbereitet in ihre neue Rolle. Da gibt es plötzlich viel zu früh einen neuen Menschen in ihrer Mitte, der oft auch intensivmedizinische Behandlung und Unterstützung braucht.

Die Intensivstation (Station Panther) der Missio Kinderklinik betreut Frühgeborene ab der vollendeten 28. Schwangerschaftswoche (SSW). Foto: Inline Internet & Werbeagentur
Wie arbeitet die Missio Kinderklinik?
Wenn man die Kinderklinik betritt, spürt man es: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Deshalb ist die Missio Kinderklinik speziell auf altersentsprechende Bedürfnisse aus- und eingerichtet. Mit einem Ärzte- und Pflegeteam, das kompetent, kindgerecht und familienorientiert handelt und betreut. Die Intensivstation (Station Panther) der Missio Kinderklinik betreut Frühgeborene ab der vollendeten 28. Schwangerschaftswoche (SSW) nach dem „SEIF-Konzept“ sanft, entwicklungsfördernd, individuell, familienorientiert. Das besondere an diesem Konzept: Die Rundumversorgung von der Schwangerschaft bis zu Entlassung und anschließender Nachsorge. Die Kinder sollen sich körperlich und geistig gut entwickeln und die Eltern eine gute Bindung zu ihren Kindern aufbauen und sie selbständig versorgen können.

Auf der Frühchenstation wurden zusätzliche Mutter- Kind-Zimmer (Rooming-in) eingerichtet. Foto: KWM Klinikum Würzburg Mitte
Neue Mutter-Kind-Zimmer auf Frühchenstation Panther
Um Müttern und Kindern möglichst frühzeitig nach der Geburt intensiven Körperkontakt zu ermöglichen (Bonding und Känguruen), wurden auf der Frühchenstation zusätzliche Mutter-Kind-Zimmer (Rooming-in) eingerichtet. In dieser freundlichen und ruhigen Atmosphäre haben Eltern und ihr Baby die besten Voraussetzungen für den frühzeitigen Aufbau einer innigen Bindung und Beziehung.

