Betrunkener Autofahrer rammt Bus, Laterne und Streifenwagen

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Katharina Kraus

21. November 2019

Polizei im Einsatz. Symbolbild: Pascal Höfig
Blaulicht_Nacht_05

Polizei im Einsatz. Symbolbild: Pascal Höfig

Am Donnerstag, kurz nach Mitternacht, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht zwischen einem Kleintransporter und einem Linienbus. Als der Fahrer des Transporters angetroffen und kontrolliert werden sollte, flüchtete er mit seinem Fahrzeug und prallte gegen eine Laterne. Erst als er gegen einen zur Sperre aufgestellten Streifenwagen fuhr, konnte er festgenommen werden. Der Fahrer war erheblich alkoholisiert. Die Schadenshöhe wurde mit 20.000 Euro angegeben.

Gegen Linienbus geprallt

Gegen 00.30 Uhr kam es zunächst zu einem Verkehrsunfall am Röntgenring. Ein Linienbus bog von der Bismarckstraße in den Röntgenring ein, als ihm ein Kleintransporter als Geisterfahrer auf dessen Spur entgegen kam. Der VW prallte dem Linienbus in die Seite und fuhr ohne zu halten weiter. Eine zwischenzeitlich verständigte Streife konnte das Verursacherfahrzeug am Busbahnhof vorfinden. Der Fahrzeugführer befand sich bei laufendem Motor auf dem Fahrersitz.

Fahrer versuchte zu flüchten

Bei Erkennen der Polizeibeamten flüchtete dieser und rammte eine Laterne am Omnibusbahnhof. Ein weiterer Streifenwagen stand in der Bismarckstraße und verhinderte so, dass der VW-Bus erneut in den fließenden Verkehr des Röntgenrings einfahren konnte. Diesem Streifenwagen fuhr der Fahrer des Kleintransporters seitlich in die Front. Ein weiterer Streifenwagen keilte den VW-Bus ein, da der Fahrer erneut versuchte zu flüchten. Er konnte jedoch unter Zwang festgenommen werden.

Schaden von 20.000 Euro

Bei dem aus den Niederlanden stammenden 28-jährigen Fahrer wurde eine Alkoholisierung von 1,44 Promille festgestellt. Er musste sich einer Blutentnahme durch einen Arzt unterziehen und auf Weisung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung für das zu erwartende Strafverfahren hinterlegen. Der von ihm verursachte Schaden an Linienbus, Laterne und Streifenwagen wurde auf mindestens 20.000 Euro beziffert.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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