Schwer verletzter Matrose bei Anlegemanöver in der Schleuse Ottendorf

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11. Dezember 2019

Die Wasserschutzpolizei auf dem Main. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Die Wasserschutzpolizei auf dem Main. Symbolfoto: Pascal Höfig

Am Dienstagmorgen verunglückte ein 26-jähriger Leichtmatrose auf dem Gangbord eines Gütermotorschiffes während dieses in die Schleusenkammer der Schleuse Ottendorf einfuhr.

Erhebliche Verletzungen bei Sturz

Gegen 07.00 Uhr hatte er die Aufgabe das Schiff während des Schleusenvorganges mittels Tau festzulegen. Nachdem er das Tau über den Poller geworfen hatte, ging er aus bisher ungeklärter Ursache über Bord und wurde zwischen Bordwand und Schleusenwand eingeklemmt.

Mit Hilfe des 60-jährigen Schiffsführers konnte er sich an Land retten. Durch den Sturz zog er sich erhebliche Verletzungen zu, die sich glücklicherweise bei den Untersuchungen in einer Klinik als nicht lebensgefährlich bestätigten. Er kam mit multiplen Knochenfrakturen und einem gehörigen Schrecken davon.

2,2 Promille

Als Leichtmatrose ist er Mitglied der diensttuenden Besatzung. Als solches darf er nautische Tätigkeiten mit einer Blutalkoholkonzentration von mehr als 0,5 Promille nicht ausüben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt wurde.

Die Wasserschutzpolizeigruppe Schweinfurt ist als Teil der Polizeiinspektion Schweinfurt u. a. für den schifffahrtspolizeilichen Vollzug auf dem Main zwischen den Schleusen Limbach und Gerlachshausen, sowie für die Bekämpfung von Straftaten gegen die Umwelt zuständig.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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