Raum Schweinfurt: Vorsicht „falsche Polizeibeamte“!
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Katharina Kraus
17. Januar 2020
Aktuell sind im Raum Schweinfurt und Würzburg wieder Betrüger aktiv. Die Anrufer geben sich unter anderem bei den Geschädigten als angebliche Polizeibeamte aus, die nach einem Einbruch in der Nachbarschaft sicherheitshalber Wertsachen oder auch Bargeld in Verwahrung nehmen möchten. Es ist mit weiteren Anrufen zu rechnen. Die Polizei bittet darum, auch Angehörige zu informieren!
Aktuelle Anrufe
Seit etwa 07.00 Uhr heute Morgen sind bei der unterfränkischen Einsatzzentrale wieder vermehrt Mitteilungen über falsche Polizeibeamte und Enkeltrickbetrüger im Raum Würzburg und Schweinfurt eingegangen. Die Betrüger versuchen dabei mit ihrer dreisten Masche das Vertrauen der Geschädigten zu erlagen und sich hohe Summen Bargeld übergeben zu lassen. Teilweise animieren sie ihre Opfer zudem dazu, bei der Überführung von Einbrechern zu helfen und ihr Geld als Lockmittel zu deponieren.
Neuer Aspekt der Betrügermasche
Ein neuer Aspekt der Masche ist mittlerweile, dass die Betrüger durch eine technische Manipulation in der Leitung bleiben und mithören, wenn die Geschädigten im Anschluss die echte Polizei verständigen. Daher empfiehlt die unterfränkische Polizei dringend, die Polizei von einem anderen Telefon, zum Beispiel vom Handy oder dem Telefon eines Nachbarn aus, zu kontaktieren.
Tipps der Polizei
Zudem rät das Polizeipräsidium Unterfranken:
- Selbst die Notrufnummer 110 wählen und bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz fragen bzw. ob tatsächlich Einbrecher festgenommen wurden!
- Die Polizei weist niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder als Lockmittel zu deponieren!
- Keine Geldbeträge an Fremde übergeben! Auch die Polizei holt an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
- Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen – bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
- Mit Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen sprechen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

