Wintergeschichte(n): Vortrag über Würzburger Spielzeugmuseum

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Würzburg erleben

3. Februar 2020

Lydia Bayer jun. präsentiert Exponate der Ausstellung „Holzspielzeug unterm Weihnachtsbaum“, Dezember 1963. Bild: Spielzeugmuseum Nürnberg, Nachlass Dr. Lydia Bayer
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Lydia Bayer jun. präsentiert Exponate der Ausstellung „Holzspielzeug unterm Weihnachtsbaum“, Dezember 1963. Bild: Spielzeugmuseum Nürnberg, Nachlass Dr. Lydia Bayer

Fast jeder kennt das Nürnberger Spielzeugmuseum, kaum jemand erinnert sich jedoch an das Würzburger Museum Lydia Bayer. Dabei wurde hier im Advent 1962 das erste private Spielzeugmuseum der Bundesrepublik eröffnet. Es verdankte seine Existenz der Sammelleidenschaft von Lydia Bayer (1897–1961) und ihrer Familie, die über Jahrzehnte hinweg eine bedeutende Sammlung von historischem Spielzeug zusammengetragen hatte.

Überregionale Aufmerksamkeit

Obwohl das Würzburger Privatmuseum nur gut drei Jahre existierte, erregte es in dieser kurzen Zeit überregionale Aufmerksamkeit. Internationale Bedeutung erlangte die Sammlung allerdings erst, als die Stadt Nürnberg die Bestände erwarb und 1971 auf dieser Basis das Spielzeugmuseum Nürnberg eröffnete. Bis zu ihrer Pensionierung leitete die Kunsthistorikerin Dr. Lydia Bayer jun. (1929–2000), in Würzburg geborene Tochter der Sammlerin, höchst erfolgreich das Nürnberger Museum.

Handgemalter Aufsteller der Eröffnungsausstellung des Museums Lydia Bayer (Dez. 1962). Bild: Spielzeugmuseum Nürnberg, Nachlass Dr. Lydia Bayer

Handgemalter Aufsteller der Eröffnungsausstellung des Museums Lydia Bayer (Dez. 1962). Bild: Spielzeugmuseum Nürnberg, Nachlass Dr. Lydia Bayer

Vortragsreihe: Wintergeschichte(n)

Das bewegte Leben der Familie Bayer und die Entwicklung ihrer außergewöhnlichen Sammlung zeichnet Dr. Helmut Schwarz, ehemaliger Leiter des Nürnberger Spielzeugmuseums, im Rahmen der vom Stadtarchiv Würzburg veranstalteten Vortragsreihe „Wintergeschichte(n)“ unter dem Titel „Puppen, Stuben, Dampfmaschinen. Würzburg, Nürnberg und die Sammlung Bayer“ am Donnerstag, 6. Februar, um 18.30 Uhr im Dauthendey-Saal im Falkenhaus (Marktplatz 9, 97070 Würzburg, 2. OG, Zugang nicht barrierefrei) nach.

Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Der Vortrag ist kostenfrei; eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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