BRK Rettungsdienst: Jugendliche mit Waffe beobachtet

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Würzburg erleben

7. Februar 2020

Schreckschussrevolver. Symbolfoto: Pascal Höfig
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In der Würzburger Innenstadt zielte ein 43-Jähriger mit einer Spielzeugpistole auf eine Passantin und löste dadurch einen Großeinsatz der Polizei aus. Symbolfoto: Pascal Höfig

Eine Krankenwagenbesatzung des Würzburger BRK bewies am Donnerstagabend einen ausgeprägten Beobachtungssinn. Nach der Übergabe eines Patienten in der Uniklinik sah sie zwei minderjährige Jugendliche auf der Josef-Schneider-Straße mit einer Waffe entlang laufen.

Behauptung „Echte Schusswaffe“

Die beiden BRK Rettungsdienstlerinnen sprachen die Jugendlichen zunächst an – „sie sollen doch mit der Softairwaffe keinen Unfug machen“. Daraufhin lief einer der Jugendlichen mit der Waffe auf den Krankenwagen zu und teilte der Besatzung mit, dass es sich um eine echte Schusswaffe handele.

Die Rettungsdienstlerinnen informierten daraufhin umgehend über Telefon die Polizei. Bis die Streifen eintrafen, hielten die Rettungssanitäterinnen die Jugendlichen aus größerem Abstand im Blick und informierten die Einsatzzentrale der Polizei über ihren Standort. Wie sich schließlich herausstellte, handelte es sich doch nicht um eine echte Schusswaffe.

Mutige Kollegen

Die Besatzung des BRK Krankenwagens realisierte erst, wieder in der Wache angekommen, was sie eben erlebt hatte. „Jetzt erst mal ein Tee zum Runterkommen“, meinten die 21- und 19-jährigen Rotkreuzlerinnen nach dem Schreck. Für die beiden war ihre Schicht erstmal beendet, die Wachleitung des BRK hat den Krankenwagen bei der Integrierten Leitstelle abgemeldet. „Mutige Kolleginnen – ich bin sehr froh, dass alles ein gutes Ende gefunden hat“, so ihr Wachleiter dankbar und erleichtert.

Artikel beruht auf eine Pressemitteilung des BRK-Kreisverband Würzburg.

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