Polizeisperre ignoriert: Verfolgungsfahrt von A 3 bis Waldbüttelbrunn

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Würzburg erleben

17. Februar 2020

Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Polizei_Blaulicht

Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Eine filmreife Verfolgungsjagd lieferte sich ein junger Mann mit der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Weil er keine Lust hatte, im Stau zu stehen, fuhr er mit hohem Tempo an einer Polizeisperre auf der A 3 vorbei und konnte erst in Waldbüttelbrunn gestoppt werden.

An Sperre vorbeigefahren

Gegen 22.30 Uhr war ein ziviler Polizeiwagen der Autobahnpolizei auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt dabei herumliegende Teile auf der Fahrbahn zu beseitigen. Dafür führten die Beamten eine sogenannte „Bremserfahrt“ durch. Das heißt, lange vor der Stelle, an denen sich die Teile befinden, wird der gesamte Verkehr mit Blaulicht und Anhaltesignalen bis zum Stillstand heruntergebremst, um so eine gefahrlose Beseitigung der Teile zu ermöglichen. Als die Beamten die Teile von der Autobahn räumten, fuhr plötzlich ein Mercedes-Fahrer aus dem stehenden Verkehr mit hoher Geschwindigkeit an der Sperre vorbei.

Bis 142 km/h

Die Polizisten nahmen umgehend die Verfolgung auf, die über der Anschlussstelle Helmstadt, der B 468, B 8 bis Waldbüttelbrunn ging, wo die Verfolgungsfahrt zum Glück ohne Verletzte endete. Dabei wurde durch den Streifenwagen, bei dem es sich um ein Video-Messfahrzeug handelte, Geschwindigkeiten bis 142 km/h gemessen.

Dem 23-jährigen Fahrer droht nun ein Strafverfahren, wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und anderer Verkehrsdelikte.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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