Statistikatlas: Würzburg in Zahlen

Anzeige

Würzburg erleben

20. Februar 2020

Grafeneckart und Alter Kranen in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Alter_Kranen_Rathaus01-2

Grafeneckart und Alter Kranen in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

In welchem Stadtbezirk wohnen die meisten Würzburger? Wie hoch ist die Frauenquote? Wie alt ist der Durchschnittswürzburger und wie viele Single-Haushalte gibt es im Stadtgebiet? Diese Fragen beantwortet der neue Statistikatlas Würzburg. Die Informationen sind übersichtlich und anschaulich aufbereitet, seitenweise Tabellen, Grafiken und Kennzahlen sind nun auf einer Website interaktiv zusammengefasst, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. Wir haben uns die Statistiken näher angeschaut und präsentieren die aktuellsten und interessantesten Zahlen rund um Würzburg!

Frauenquote von 52%

Wer hätte es gewusst? Insgesamt 130.131 Einwohner hatte Würzburg im Jahr 2018, der einwohnerreichste Stadtbezirk (von insgesamt 13) ist hierbei die Altstadt mit 19.033 Einwohner, die hier ihren Erstwohnsitz gemeldet haben. An zweiter Stelle steht das Frauenland mit 18.945 Bewohnern – Apropos Frauen: Die Frauenquote liegt laut Statistikatlas in Würzburg insgesamt bei rund 52 %. Am höchsten liegt der Frauenanteil hierbei in der Sanderau mit 55,3 %, dicht gefolgt von der Lindleinsmühle mit 54,6% und der Altstadt mit 53,6 %.

23,5 % zwischen 18 und 30 Jahren

Der Durchschnittswürzburger ist etwa 42,3 Jahre alt – das liegt noch weit unter dem bundesweiten Schnitt von 44,4 Jahren. Am jüngsten sind übrigens die Grombühl-Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 38,2, am ältesten in der Lindleinsmühle mit 46,7 Jahren. Bayernweit besitzt Würzburg aber einen niedrigen Jugendquotienten von 22,5, d.h. auf 100 potenziell erwerbsfähige Personen kommen nur etwa 22,5 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren. Dabei liegt der Anteil der 18 bis 30-Jährigen bei 23,5%. Zum Vergleich: In Bayern liegt der Wert bei nur 14,6 %. Rund 37 % dieser Altersgruppe leben laut Statistikatlas jeweils in Grombühl und in der Altstadt.

Durchschnittliche Wohndauer 18,1 Jahre

Würzburgs Einwohner sind in Bewegung: Tatsächlich sind nur 37 % der Einwohner Würzburgs auch gebürtige Würzburger. Rund 13.163 sind 2018 in die Hauptstadt Unterfrankens gezogen – das gleicht sich allerdings auch wieder mit den Fortgezogenen aus, die bei etwa 12.055 Bewohnern liegen. Am meisten Bewegung gibt es diesbezüglich übrigens in der Altstadt und im Frauenland: hier zogen jeweils um die 2.800 Würzburger in die Stadtteile, aber auch zwischen 2.000 und 2.500 weg.

Auch interessant: durchschnittlich wohnen die Würzburger an einer Adresse etwa 13,1 Jahre – so die Zahlen von 2018 des Statistikamtes. Am höchsten ist die durchschnittliche Wohndauer im Dürrbachtal: rund 18,1 Jahre leben die Würzburger hier. Dicht folgen die Stadtbezirke Versbach (17,2) ,Heidingsfeld (16,3) und Lindleinsmühle (16,2), am kürzesten ist die Wohndauer in den zentralen Stadtbezirken Altstadt (9,6), Grombühl (10) und Sanderau (11,2).

72,7% Single-Haushalte

Doch wie wohnen die Würzburger eigentlich? Im Zentrum häufig allein: Vor allem in der Altstadt betrug der Anteil an Single Haushalten im Jahr 2018 rund 72,7%. Ein Großteil der Einzelpersonen-Haushalte findet man außerdem in Grombühl (70,7%), in der Sanderau (67,4%) und in der Zellerau (60,1%). Der niedrigste Anteil liegt bei 26,5% in Rottenbauer. Stehen damit die Flirt-Chancen auch gut in Würzburg? Wie viele Würzburger wirklich single sind und wie viele in einer Beziehung, lässt sich natürlich nicht erfassen. Fakt ist aber, dass etwa 50.200 Einwohner im Jahr 2018 ledig waren – immerhin ein Anteil von 38,6%! Die meisten finden sich – auch hier – in der Altstadt wieder: 11.322 Einwohner sind hier demnach unverheiratet.

632,8 Pkw auf 1.000 Privathaushalte

Auch Parken ist hier in Würzburg ein großes Thema: Generell gibt es immer zu wenige oder sie sind zu teuer, so die Meinung der Würzburger. Doch wie viele private PKW gibt es in der Stadt eigentlich? Laut Statistikatlas kommen laut aktuellste Daten 2019 auf 1.000 Privathaushalte 632,8 PKW in privater Haltung. Am meisten in den umliegenden Stadtbezirken Rottenbauer und Dürrbachtal: zwischen 1.100 und 1.300 PKW gibt es hier pro 1.000 Privathaushalte. Kein Vergleich zur Altstadt, denn hier kommen auf 1.000 Privathaushalte nur 343,9 Pkw. 40,7 % aller Pkw sind hierbei Dieselautos und nur 2,2% sind Elektro- oder Hybrid-betrieben.

Banner2
Topmobile2