Corona: Stadt schließt mehrere städtische Einrichtungen
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Katharina Kraus
13. März 2020

Das Würzburger Rathaus. Foto: Pascal Höfig
Am Freitagmorgen verkündete die bayerische Staatsregierung, ab Montag, 16. März, alle Schulen und Kindergärten, sowie Kitas und andere Kinderbetreuungsstätten bis nach den Osterferien zu schließen. Auch in Würzburg werden somit alle Einrichtungen geschlossen werden. Doch auch andere städtische Einrichtungen bleiben vorerst zu, das teilte OB Christian Schuchardt in einer Pressekonferenz am Nachmittag mit.
Betroffene Einrichtungen
Hierbei handelt es sich um
- alle städtischen Jugendzentren
- alle Quartierstreffs
- alle Familienstützpunkte
- das Selbsthilfehaus in der Scanzonistraße
- alle Schulgebäude
- stadteigene Sport- und Veranstaltungshallen (z.B. Felix-Fechenbach-Haus)
- städtische Museen
- das Stadtarchiv
- städtische Bibliotheken und alle Bibliotheken des Bistums Würzburg (außerdem alle Bibliotheken der Universität)
- die Umweltstation
Geöffnet bleiben:
- das Kartenbüro des Mainfranken-Theaters
- das Kartenbüro des Mozartfestes
Nicht städtische Einrichtungen
Auch mehrere nicht städtische Einrichtungen bleiben vorerst geschlossen. Hierbei handelt es sich um
- die Würzburger Residenz
- das freistaatliche Museum für Franken auf der Festung
Gedenkveranstaltungen entfallen
In der Pressekonferenz wurde auch nochmals auf die Maßnahmen in Hinblick auf Veranstaltungen hingewiesen und in diesem Zusammenhang erklärt, dass auch alle städtischen Gedenkveranstaltungen zum 16. März, außer die Kranzniederlegung, ausfallen werden.
OB Schuchardt sprach von einer Herausforderung für die komplette Stadtgesellschaft und appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger, sich gegenseitig zu helfen und unter die Arme zu greifen.
Registrierung für Freiwillige
Im Zuge dessen wurde auch die Möglichkeit erläutert, sich als Freiwilliger mit entsprechender primärer medizinische Ausbildung, bei der Stadt zu melden. Unter der Mailadresse freiwilligenagentur@stadt.wuerzburg.de können sich zum Beispiel Ärzte im Ruhestand, Medizinstudenten oder Personen mit Sanitäterausbildung registrieren lassen (Name, Adresse, Ausbildungsstand) um im Notfall und auf Bitten der Stadt helfen zu können.

