Randalierer greift Polizeibeamte und Krankenschwester an
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Würzburg erleben
20. März 2020

Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Am Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Streitigkeit in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Ochsenfurt gerufen. Der Wohnungsinhaber bat um polizeiliche Unterstützung, da er und seine Lebensgefährtin von einem ehemaligen Arbeitskollegen körperlich angegriffen und beleidigt werden.
Beleidigt und körperlich attackiert
Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Bereitschaftspolizei ging der Aggressor sofort auf die Beamten los, beleidigte diese und attackierte sie massiv körperlich. Die Beamten konnten die Angriffe abwehren und nahmen den 27-jährigen polnischen Staatsangehörigen, zusammen mit einer weiteren Streife der Polizeiinspektion Ochsenfurt, vorläufig fest.
Bespuckt und Bedroht
Der Randalierer setzte jedoch seine Übergriffe auf die Beamten fort, bespuckte diese, trat nach ihnen und bedrohte sie mehrfach. Aus diesem Grund musste er an Händen und Füßen gefesselt werden, um weitere Übergriffe zu verhindern.
Da der Randalierer sich bei der Festnahme verletzte und zeitweise Kreislaufprobleme hatte, wurde er zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Auch während des Krankenhausaufenthaltes gab es keine Ruhe. Als er zum Röntgen auf einer Liege lag, trat er unvermittelt, trotz gefesselten Beinen, gegen eine behandelnde Krankenschwester. Diese wurde hierdurch am Kinn verletzt.
Alkohol- und Drogen konsumiert
Da sich das Verhalten des Probanden nicht verbesserte, er einen Atemalkoholwert von 1,36 Promille aufwies und auch Anzeichen auf Drogenkonsum vorlagen, wurde durch die Staatsanwaltschaft Würzburg eine Blutentnahme angeordnet. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung in eine Haftzelle der Polizeiinspektion-Stadt verbracht, wo er die Nacht verbringen musste.
Mehrere Strafanzeigen
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der polnische Staatsangehörige, nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten, am Donnerstagvormittag wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Dem 27 jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand- und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ochsenfurt.

