Betrunkener will nicht aus Zug aussteigen
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Katharina Kraus
9. April 2020

Symbolfoto Festnahme im Zug. Foto: Bundespolizei
Die Bundespolizei musste am Mittwochnachmittag (08. April) einen betrunkenen und aggressiven Mann aus einem ICE herausholen, weil dieser nicht aussteigen wollte. Dabei leistete er erheblichen Widerstand.
Betrunken im ICE
Am Mittwochnachmittag erreichte gegen 16:50 Uhr ein ICE den Würzburger Hauptbahnhof mit einem betrunkenen Mann an Bord. Wegen ungebührenden Verhaltens wurde der 36-jährige Mann vom Zugpersonal aufgefordert, den Zug dort zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der 36-Jährige nicht nach und konsumierte weiterhin Alkohol. Da er auch gegenüber den alarmierten Polizeibeamten sein Verhalten nicht änderte, musste er schließlich aus dem Zug geführt werden.
Zur Dienststelle getragen
Dabei versuchte der Mann die Beamten zu schlagen, was mit dem Anlegen von Handschellen endete. Sein aggressives Verhalten nahm jedoch zu. Der Mann spuckte nach den Beamten, beleidigte diese wüst und sperrte sich vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen. Auf der Dienststelle der Bundespolizei, zu der er getragen werden musste, folgte eine Blutentnahme und eine Atemalkoholmessung, die einen Wert von rund 1,76 Promille erbrachte. Nachdem sich der Mann beruhigt hatte, konnte er gegen 19:35 Uhr die Dienststelle wieder verlassen.
Ermittlungen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch wurden eingeleitet.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Bundespolizei Würzburg.

