Scheune wird Raub der Flammen – Landwirt erleidet leichtere Brandverletzungen

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10. April 2020

Feuerwehrauto. Symbolfoto: Pascal Höfig
Feuerwehr

Feuerwehrauto. Symbolfoto: Pascal Höfig

Ein Raub der Flammen wurde am Donnerstagnachmittag eine Scheune außerhalb vom Hoheim in Kitzingen. Bei dem Versuch einen Traktor aus dem brennenden Holzlager zu fahren, erlitt der 61–jährige Eigentümer Brandverletzungen und kam in ein Krankenhaus. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit unbekannt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen, welche die Kripo Würzburg übernommen hat.

Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich

Die ersten Mitteilungen über eine große Rauchsäule aus Richtung des Aussiedlerhofes in der Straße „Am Steinberg“ gingen gegen 16:40 Uhr bei Feuerwehr und Polizei ein. Trotz der sofortigen Alarmierung der regionalen Feuerwehren stand die Scheune beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei bereits im Vollbrand. Ein vollständiges Abbrennen konnte auch das Großaufgebot der freiwilligen Feuerwehren nicht mehr verhindern. Der Sachschaden wird wohl im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

Eigentümer versuchte Traktor zu retten

Der Eigentümer der Scheune versuchte noch einen Traktor vor den Flammen zu retten und zog sich dabei Brandverletzungen an den Armen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung von Notarzt und Rettungsdienst kam der Mann in ein Krankenhaus.

Noch am Nachmittag übernahm die Kripo Würzburg die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der genauen Brandursache und der exakten Schadenshöhe. Neben den regionalen Feuerwehren, unter anderem aus Hoheim, Kitzingen, Fröhstockheim und Iphofen, waren der Rettungsdienst, ein Notarzt und zwei Streifen der unterfränkischen Polizei vor Ort im Einsatz.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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