Größere Mengen Rauschgift in Wohnung entdeckt

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Katharina Kraus

15. April 2020

Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Am Dienstagabend hat die Polizei bei einer Kontrolle anlässlich der Corona-Pandemie in einer Wohnung in Volkach unterschiedliche Betäubungsmittel entdeckt, unter anderem auch eine größere Menge Amphetamin. Gegen die Besitzerin wird nun wegen des Verdachts des Rauschgifthandels ermittelt.

Gegen Ausgangsbeschränkung verstoßen

Kurz vor 19.00 Uhr standen Beamte eines Unterstützungskommandos der Bayerischen Bereitschaftspolizei vor der Tür der 34-Jährigen. Zuvor war ein Hinweis eingegangen, dass in der Wohnung der Frau trotz der aktuellen Ausgangsbeschränkungen reger Personenverkehr herrschen würde. Neben der Wohnungsinhaberin befand sich auch ihr nicht aus demselben Hausstand stammender Ex-Lebensgefährte vor Ort.

Größere Mengen Rauschgift

In der Wohnung entdeckten die Beamten schließlich rund 100 Gramm Amphetamin sowie geringe Mengen anderer Drogen, wie beispielsweise Crystal, Ecstasy, Marihuana und Haschisch. Sämtliche Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Die Beamten nahmen die Wohnungsinhaberin vorläufig fest und brachten sie zur Dienststelle, wo sie die Nacht zum Mittwoch in einer Haftzelle verbrachte.

Ermittlungen eingeleitet

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde die Beschuldigte am Mittwochvormittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Darüber hinaus wurden die 34-Jährige und ihr Ex-Lebensgefährte wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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