Würzburger Schulen nehmen Not-Betrieb auf

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Katharina Kraus

27. April 2020

Symbolfoto Schule. Pascal Höfig
SchuleSymbolbild

Symbolfoto Schule. Pascal Höfig

Am Montag, 27. April, haben in Würzburg die Schulen nach mehr als sechswöchiger Schließung für die Abschluss- und Prüfungsjahrgänge ihren Betrieb wieder aufgenommen.

An Mittel-, Wirtschafts-, Real-, Fach- und Berufsoberschulen, Berufsschulen und den Gymnasien werden sich die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Abschlussklassen nun wieder mit Präsenzunterricht auf ihre Abschlüsse vorbereiten können.

Entsprechende Vorbereitungen getroffen

Das Schulreferat der Stadt Würzburg und sein Fachbereich Schule und nicht zuletzt die betroffenen Schulen haben in den letzten Wochen und Tagen intensive Vorbereitungen abgestimmt und faktisch umgesetzt, damit in den Schulen die geltenden Hygienestandards mit ausreichend Seifenspendern und Desinfektionsstationen u.a. eingehalten werden können. Damit der Unterricht unter Einhaltung von Mindestabstand gewährleistet werden kann, werden Klassen in räumlich getrennte Kleingruppen geteilt. Hierfür wurden die zusätzlichen Räume für die Klassen entsprechend vorbereitet.

Schulbetrieb in akzeptabler Form

Schulreferent Achim Könneke ist optimistisch, dass der Unterricht trotz der gravierenden Einschränkungen nun soweit sicher und sinnvoll ablaufen kann, sowie adäquate Prüfungsvorbereitungen gewährleistet werden können: „Wir haben für die bevorstehende Wiedereröffnung der Schulen in kürzester Zeit die nötigen Voraussetzungen geschaffen und sind jetzt zuversichtlich, dass der Not-Schulbetrieb in akzeptabler Form stattfinden kann. Mein besonderer Dank geht an alle Reinigungskräfte, Hausmeisterinnen und Hausmeister, Schulleitungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die mit großem Einsatz unbürokratisch und kollegial alles daran gesetzt haben, dass unsere Schülerinnen und Schüler akzeptable Arbeits- und Lernbedingungen vorfinden.

Hygienemaßnahmen

Alle nun öffnenden Schulen wurden beispielsweise in den vergangenen Tagen gründlich gereinigt, Seifenspender und Papierhandtücher wurden in ausreichender Zahl beschafft und werden fortlaufend ergänzt. Alle vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus geforderten Maßnahmen werden eingehalten. Eine Maskenpflicht wird laut Ministerium grundsätzlich nicht gefordert. Dort, wo die Mindestabstände nicht gewährleistet werden können, wird die Maskenpflicht umgesetzt.

Nächster Stichtag: 11. Mai

Der nächste Stichtag für eine erweiterte Öffnung der Schulen ist in Bayern der 11. Mai. Zu diesem Termin sollen in den Grundschulen zunächst nur die 4. Klassen sowie weitere Klassenstufen der weiterführenden Schulen und Berufsschulen wieder in den Schulen vor Ort unterrichtet werden. Die Verwaltung wird bei dieser und auch bei den dann sukzessive folgenden Erweiterungen der Schulöffnungen in enger Abstimmung mit den staatlichen Schulbehörden und den Schulleitungen agieren. Somit ist sichergestellt, dass gegebenenfalls auch kurzfristig auf aktuell unabsehbare Situationen reagiert werden kann.

Schließung am 16. März

In Würzburg wurde der Schulbetrieb ab dem 16. März eingestellt. Davon betroffen waren alle Schulen im Sinne des bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes, das heißt alle öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen. Auch private Schulen waren geschlossen. Kitas bleiben weiterhin geschlossen. Die Notbetreuung für Kinder wird fortgeführt und erweitert.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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