Durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger festgenommen

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29. Mai 2020

Bedrohung mit einem Messer. Symbolfoto: Pascal Höfig
Messer_Gewalt

Bedrohung mit einem Messer. Symbolfoto: Pascal Höfig

Am Donnerstagnachmittag wurde ein 40-jähriger Mann auf der Flucht im Ausland vorläufig festgenommen, dem vorgeworfen wird, am Vortag einen Landsmann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Kriminalpolizei Schweinfurt führt die weiteren Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

In Streit geraten

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gerieten mehrere osteuropäische Staatsangehörige, die sich zum Arbeiten in Deutschland aufgehalten haben, aus bislang ungeklärter Motivlage in Streit. In dessen Verlauf soll ein 40-jähriger Ukrainer zu einem Messer gegriffen und einem 28-jährigen Landsmann mehrere teils lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt haben. Einen weiteren 31-jährigen Ukrainer soll der 40-Jährige dann an den Händen verletzt haben, bevor er im Anschluss die Flucht antrat. Die beiden Geschädigten mussten in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Fahndung im Ausland

Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen. Da sich Hinweise verdichteten, der Tatverdächtige könnte ins benachbarte Ausland flüchten, wurde durch die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Europäischer Haftbefehl erwirkt. Intensive Fahndungsmaßnahmen führten schließlich am Donnerstagnachmittag zur vorläufigen Festnahme des 40-Jährigen in Tschechien.

Auslieferung beantragt

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat zwischenzeitlich die Auslieferung des Ukrainers beantragt. Dieser soll dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht in Schweinfurt vorgeführt werden und sich in einem Strafverfahren wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken.

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