Wieder Nachfolger für Schelmenkeller gesucht
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Katharina Kraus
9. Juli 2020

Der Schelmenkeller in der Pleich. Foto: Jacob Grimm
Erst im Januar hat die Würzburger Kult-Kneipe „Schelmenkeller“ in der Pleich unter neuer Führung ihre Türen geöffnet. Nachdem sich Urgestein und Würzburger Original, Werner Jäger aus der Gastronomie zurückgezogen hatte, haben Stefan Metz und Matthias Schweizer die urige Location übernommen. Die beiden jungen Männer wollten die Tradition des Schelmenkellers weiterführen. Doch jetzt wird offenbar schon wieder ein Nachfolger gesucht.
Onlinesuche nach Nachfolger
Sowohl in einer Facebook-Gruppe für Gastronomen als auch bei ebay-Kleinanzeigen wird das Lokal angeboten. Der Grund für die Aufgabe seien laut Anzeigentext zeitliche und private Einschränkungen. So wird für das urige Bier- und Weinlokal mit Gewölbekeller in der Würzburger Innenstadt ein Nachfolger gesucht, eine Übernahme sei ab sofort möglich, heißt es.

Der Schelmenkeller in der Pleich. Foto: Jacob Grimm
Angeboten wird ein Komplettpaket von Kühlräumen, Lagerplatz, vollständigem Mobiliar, einer neuen Gastro-Küche aus Edelstahl, einer großen Theke mit funktionierender Zapfanlage bis hin zu einem Soundsystem, einem neuen Kassensystem nach neustem Standard als auch Internet, Telefon und eine Homepage. Sogar das Personal kann größtenteils übernommen werden, so der Text in der Anzeige.
Fast 30 Jahre Tradition
Die Kneipe im Pleicher Viertel besteht nun schon fast seit 30 Jahren und hat ein Stammpublikum, das sich gleichermaßen aus Alt und Jung zusammensetzt. 1992 hat Werner Jäger das Angebot für einen leerstehenden Weinkeller in der Pleich bekommen. Bis 1981 hatte das Weingut Knoll den Keller gepachtet. Bevor Jäger die Räumlichkeiten übernahm, stand der Keller allerdings knapp 13 Jahre leer. Nach knapp anderthalb Jahren Umbauarbeiten hat der „Schelmenkeller“ schließlich im Jahr 1993 seine Türen geöffnet. Im Innenbereich ist Platz für ca. 70 bis 80 Personen, im Außenbereich können ca. 30 Gäste bewirtet werden.

