Bankmitarbeiter verhindert Telefonbetrug
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Katharina Kraus
14. August 2020

Anrufer. Foto: Pascal Höfig
Ein Mitarbeiter einer Bank in Gaukönigshofen verhinderte im letzten Moment, dass ein 66-Jähriger am Donnerstagvormittag einen vierstelligen Geldbetrag an einen Telefonbetrüger verlor. Die Polizei lobt ausdrücklich das couragierte Verhalten des Mannes.
Überweisung angeblicher Strafe
Gegen 08:00 Uhr wurde ein 66-Jähriger telefonisch von einem bislang unbekannten Mann telefonisch kontaktiert und zur Zahlung einer Strafe in Höhe von mehreren tausend Euro wegen eines angeblich nicht abgeholten Geldgewinnes aufgefordert. Der überrumpelte Rentner ließ sich einschüchtern und begab sich zu seiner Bankfiliale, bei der er eine Überweisung mehrerer tausend Euro anwies. Bei einem aufmerksamen Mitarbeiter der Zweigstelle regten sich Zweifel und er informierte den Geschäftsstellenleiter über seinen Verdacht, der wiederum die Polizei verständigte. So gelang es, den Transferierungsvorgang zu stoppen und dem 66-Jährigen das Ersparte zu sichern.
Polizei lobt Verhalten
Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die Ermittlungen zu dem Betrugsversuch und lobt ausdrücklich das besonnene und couragierte Verhalten des Bankmitarbeiters.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

