Leben mit Haustier: Einrichtungstipps für Tierbesitzer

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Würzburg erleben

28. August 2020

Besonders im Sommer muss man auf die Bedürfnisse seines Haustiers achten. Foto: Pascal Höfig
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Besonders im Sommer muss man auf die Bedürfnisse seines Haustiers achten. Foto: Pascal Höfig

Von Hund, Katz und Maus bis hin zu Hausschweinen, Vögeln und Schlangen: In 45 Prozent der Haushalte in Deutschland lebt mindestens ein Haustier. Das sieht man oft auf den ersten Blick. Näpfe stehen an strategischen Plätzen, im Bad steht ein Katzenklo oder im Garten ein Kaninchenstall. Unabhängig von der Tierart haben Haustierbesitzer eines gemein: Hinsichtlich der Einrichtung müssen sie sich andere Gedanken machen als Menschen ohne Haustiere. Vom Ausschluss möglicher Gefahrenquellen bis hin zur Widerstandsfähigkeit der Möbel.

Gefahrenquellen für Tiere im Haushalt ausschließen

In den eigenen vier Wänden ereignet sich laut Statistik die Mehrheit der jährlichen Unfälle. Viele Menschen unterschätzen mögliche Gefahrenquellen – auch für ihre tierischen Mitbewohner. Abzusichern sind in diesem Kontext vor allem

  • Steckdosen und Kabel, die Klein- und Nagetiere durchbeißen könnten.
  • gekippte Fenster, die zur Todesfalle für Katzen werden können.
  • offene Balkone, von denen Stürze nicht ohne Weiteres zu überleben wären.
  • garteneigene Pools und Teichanlagen ohne Wiederausstiegsmöglichkeiten.
  • giftige Pflanzen im Garten oder Haus, so beispielsweise der für Katzen und Hunde giftige Efeu.
  • offene Wäschetrommeln, in die sich Katzen unbemerkt zurückziehen könnten.
  • ungesicherte Feuerstellen wie Kaminöfen.
  • offen herumstehende Reinigungsmittel und ähnliche Haushaltsgifte.

Darauf kommt es bei Möbeln & Deko an

Tierische Mitbewohner können wiederum auch für Einrichtungsgegenstände eine Gefahr darstellen. Haustierbesitzer sollten daher möglichst widerstandsfähige Möbel auswählen und beim Stöbern nach geeigneten Modellen auch spezielle Einrichtung für Tiere nicht vergessen, beispielsweise Rückzugsmöglichkeiten oder Kratzmöbel. Abwischbare, kratz- oder bissfeste Einrichtungsgegenstände aus Materialien wie Hartkunststoff können Tierbesitzern das Leben erleichtern. Auch bei Deko-Artikeln gibt es einiges zu beachten. Katzen gelten als bestes Haustier der Welt, aber sie sind auch bekannt dafür, dass in ihrer Gegenwart gerne einmal Vasen zu Bruch gehen. Bruchgefährdete Deko sollte daher außer Reichweite von Tieren aufgestellt werden. Kugeln laden zum Spielen ein. Bei kleinen Dekorationselementen besteht Verschluckungsgefahr.

Zusatztipp: abwischbare Bodenbeläge & Wände

Auf Teppichböden verfangen sich Krallen und auch Dreck lässt sich nicht ohne Weiteres beseitigen. Tierbesitzer wählen daher lieber abwischbare PVC- oder Laminatböden. Auch in Sachen Wandgestaltung achten sie im besten Fall auf Abwischbarkeit. Hundehalter in Würzburg tun beispielsweise gut daran, die Wände bis zu einer gewissen Höhe mit wasserfester Wandfarbe zu streichen. Auch Ställe und Terrarien können die Wände beschmutzen und stehen idealerweise in abwischbar gestrichenen Bereichen.

Wenn tierische Mitbewohner zum Geruchsproblem werden

Ob es um den Geruch des Katzenklos oder des Hundenassfutters geht: An manche Haustiergerüche gewöhnt sich auch der größte Tierliebhaber nur schwer. Zur Neutralisierung gibt es Textilsprays, doch ganz aus der Wohnung kriegt man die Duftnoten selten. Deshalb kommt es umso mehr auf durchdachte Raumnutzung an. Dass man das Katzenklo nicht unbedingt im Schlafzimmer haben möchte, versteht sich von selbst. Auch Futternäpfe stellt man am besten weit entfernt davon auf. Der Gangbereich bietet sich beispielsweise für geruchsintensive Haustier-Accessoires an, weil es hier in den meisten Fällen Zugluft gibt. In beheizten, kleinen Räume ohne Fenster halten sich Haustiergerüche dagegen ewig. Stattdessen schon mal darüber nachgedacht, Accessoires wie das Katzenklo auf den Balkon zu stellen? In den Sommermonaten zumindest ist das eine Überlegung wert.

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