Beschleunigung des Radverkehrs an Kreuzung Augustinerstraße
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Würzburg erleben
29. September 2020

Die neue Radverkehrsführung an der Kreuzung in der Augustinerstraße macht Radfahrende unabhängiger von der Ampelschaltung für den Autoverkehr. Foto: Jacob Grimm
Auf der sogenannten „Radachse Altstadt“ sollen die Radfahrenden von der Augustinerstraße nun zügiger und bequemer in die Sanderstraße und weiter in Richtung Sanderau gelangen. Bislang konnten Radfahrende nicht parallel und gleichzeitig zur Straßenbahn in die Sanderstraße fahren und mussten, so wie der Autoverkehr auch, warten. Das war nicht unbedingt allen Radfahrenden begreifbar.
Eigene Ampelschaltung für Radverkehr
Gefühlt reicht der Platz neben der Straßenbahn in der gelebten Praxis doch aus, dachten meist viele Radfahrende. Daher erfolgte ein umfangreicher Abstimmungsprozess dieser Planung im Jahr 2018, unter anderem mit der technischen Aufsichtsbehörde für die Straßenbahn und mit der Würzburger Straßenbahn GmbH. Die Lösung besteht aus der aktuell umgesetzten Umgestaltung, die mehr Platz neben der Straßenbahn schafft und insbesondere den geradeaus fahrenden Radverkehr und den links abbiegenden Radverkehr differenziert durch eine Ampelsteuerung regelt.

Die Fahrradkreuzung am Ende der Augustinerstraße unterscheidet zwischen zwei Verkehrsführungen: Die eine ermöglicht dem geradeaus fahrenden Radverkehr einen vereinfachten Zugang in Richtung Sanderau, die andere bietet für den Linksverkehr in die Neubaustraße eine eigene Fahrradampel. Foto: Jacob Grimm
Umgestaltung im Zuge der Baumaßnahmen
Im Jahr 2019 wurden die erforderlichen Bauarbeiten zur Umgestaltung der Kreuzung im Zusammenhang mit der Verbreiterung der Straßenbahnhaltestelle „Neubaustraße“ vor der Polizeiinspektion Würzburg Stadt von der Würzburger Straßenbahn GmbH und der Stadt Würzburg gemeinsam ausgeschrieben, um Synergien zu generieren und Zeit als auch Kosten zu sparen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

